Meditation, Coaching & Life
00:00:01: Herzlich willkommen bei Meditation.
00:00:02: Coaching in Life, mein Name ist Michael Kurt auch bekannt als Curse.
00:00:05: In der heutigen Folge spreche ich mit Tim Schlenzig aka My Monk über sein neues Buch und vor allem über den Prozess des Schreibens, des Kreativ-Signs und sich der Welt zu zeigen obwohl man Schiss davor hat.
00:00:20: Viel Freude!
00:00:31: Mein Lieber wie ist dein Tag bisher?
00:00:33: Was hast du gerade gemacht?
00:00:34: wo unter welchen Umständen treffen wir hier gerade aufeinander?
00:00:40: Ich kam gerade rein, nachdem ich draußen war.
00:00:43: Und ich war draußen zur Mittagszeit zum ersten Mal eigentlich, also unter der Woche zumindest seit vielen Wochen weil ich zehn Stunden am Tag schreibe, seit vier Wochen oder länger glaube irgendwie so in der Drehe genau.
00:00:57: War schön draußen.
00:00:58: Man staunt doch dass jetzt Frühling ist wenn man das nicht mit bekommen hat zu richtig.
00:01:03: Bist du sehr viel drin gewesen an den letzten Tagen und Wochen wo der Frühling losgegangen ist?
00:01:07: Ja
00:01:07: genau, ich schreib zur Zeit für einem im Büro.
00:01:10: Also ich komme schon früh raus und ich komm auch abends raus, wenn ich nach Hause gehe.
00:01:15: Aber Sonne war da halt nicht so viel.
00:01:17: Da sind's dann halt gerade Frühstück irgendwie drei Grad noch... Und insofern war das jetzt erstmal ein erster Kontakt richtig mit dem Frühling gefühlt.
00:01:24: Ich weiß ganz genau was ich am Wochenende gemacht habe.
00:01:26: Ah, da hab' ich auch viel geschrieben!
00:01:27: Geschrieben
00:01:28: wahrscheinlich?
00:01:29: Ja, genau.
00:01:30: Wenn ich dich richtig zitiere stammt von dir.
00:01:32: der Satz schreiben ist wie atmen.
00:01:35: Wirklich?
00:01:37: Gefällt mir ja.
00:01:39: Ich weiß nicht, ob es von mir ist.
00:01:40: Aber ich nehme's gerne.
00:01:42: Ja... ...ist es und ich habe immer wieder lange Phasen gehabt wo ich nicht geschrieben hab Und auch Phasend gehabt, wo ich dachte, ich brauche das nicht oder es geht nicht.
00:01:55: Es war so viel anderes los und am Ende lande ich immer wieder da im Schreiben.
00:02:05: Es geht dir wahrscheinlich ähnlich mit der Musik, oder?
00:02:09: Gibt es Zeiten, wo du keine Musik machst und dann kommt sie wieder
00:02:13: Klar, klar.
00:02:15: Aber wir beide haben ja... also bei beiden hat es damit angefangen.
00:02:20: Ich glaube das war bei dir wahrscheinlich auch der Auslöser dafür dass du dein Blog gestartet hast, mein Monk und so weiter weil du halt Dinge aufgeschrieben hast die du verarbeitet hast, die dir begegnet sind deine Gedanken.
00:02:35: War zuerst bei dir der Gedanke des Blogs der Veröffentlichung oder war zuerst bei dir einfach das reine schreiben?
00:02:42: und irgendwann hattest du so viel Staff, dass ihr gesagt hast edit muss jetzt irgendwie raus.
00:02:48: Ich habe angefangen zu schreiben.
00:02:49: da war ich Anfang zwanzig und vorher hab ich nie was geschrieben nichts keine Teil gar nicht.
00:02:55: Und ich war Anfang Zwanzig hat in einer ziemlich stark ausgeprägte Sozialphobie.
00:03:01: Bin zwei Jahre sehr wenig rausgegangen sehr sehr wenig Abend immer versucht, das weiß ich noch so lange wie möglich aufzuleiben.
00:03:09: Also ich habe ganz viele Domianen geschaut und da waren also die ersten Big Brother Staffeln mit Nachbaristaerstattungen, die bis drei oder vier Uhr ging Und das hab' ich immer mal reingezogen um am nächsten Tag möglichst viel vom Tag zu verschlagen weil tagsüber wenn es draußen hell ist Noch sehr viel unangenehmer war als abends wo man sich irgendwie einreden kann ok demessen sind jetzt Zuhause passt schon.
00:03:33: Aber irgendwann habe ich dann angefangen zu schreiben auch an einem Abend oder in der Nacht Wo das nicht mehr gereicht hat, dass es nacht ist und wo ich einfach zu kaputt war.
00:03:42: Und so traurig und sowas.
00:03:46: Ich glaube ich war betrunken weil ich nur so ertragen habe überhaupt was aufzuschreiben... ...und ich hab gemerkt, wie gut mir das tut!
00:03:59: Ich hab gleich gemerkt wie gut mit das tut.. ..und ich habe dann diese Sachen geschrieben und ich habe die Sachen auch ziemlich veröffentlicht.
00:04:04: Das waren Kurzgeschichten.
00:04:05: damals hatte nichts mit Mermonk zu tun.
00:04:08: Und kam darüber irgendwie in Kontakt mit der Welt wieder.
00:04:11: mehr hab auch Menschen kennengelernt, die extrem wichtig für mich geworden sind und heute noch extrem wichtig.
00:04:17: Über irgendwelche Kurzgeschichten, die ich anonym ins Internet gestellt habe.
00:04:25: Was war das für eine Plattform damals?
00:04:27: Ich gabs gar nicht mehr.
00:04:28: Es war so für Hobbyautoren also... Ah
00:04:30: okay!
00:04:31: So eine spezielle, also nicht Reddit oder so was, sondern wirklich so eine spezieelle Plattform dafür.
00:04:34: Ne genau ne deutsche kleinen Anonym.
00:04:38: Ich wollte gar kein großes Publikum aber wollte glaube schon gesehen werden oder gelesen werden.
00:04:46: War das dann so eine Plattform, wo auch Leute kommentiert haben Feedback gegeben haben und so?
00:04:53: Genau.
00:04:54: Und ich weiß noch dass ich dann meine Zeit lang nichts geschrieben habe und dann hab' ich da wieder reingeschaut und stand irgendwo drunter unter einem alten Text hier... Also es glaubt er hat aufgehört und dann hat jemand gesagt der so schreibt hört nicht auf.
00:05:15: Das erste Mal, dass ich ein richtig krasses Kompliment dafür bekomme für die Art wie Schreiber.
00:05:25: Und sie hatten Recht!
00:05:26: Also damals habe ich gesagt, glaube ich nicht, dass sich nichts aufföre.
00:05:31: Konntest du das annehmen damals?
00:05:32: Also konntest Du das schon so richtig annehmen oder war das so unangenehm auch ein bisschen?
00:05:38: Ich kann positives Feedback insgesamt nicht so gut annehmen ist ein bisschen besser geworden in den letzten ein zwei Jahre aber ich kann es nicht gut an nehmen und ich glaube ich brauche es auch nicht unbedingt Versuch mich drüber zu freuen und es gelingt mir auch besser.
00:05:55: Aber davon ist für mich nicht so viel abhängig, glaube ich.
00:05:58: Darum geht's mir nicht.
00:05:59: Also glaubt das ist es nicht beim Atmen.
00:06:02: um darauf zurückzukommen da sagt ja auch keiner du atmest toll und deswegen atmest du weiter.
00:06:10: Oh das war eine schöne schöne Überleitung weil wenn schreiben atmen ist dann ist es natürlich absolut unabhängig von irgendeiner Art von Feedback klar.
00:06:19: Ja Das kam dann später.
00:06:22: also zum Beruf wird das schreiben, dann ist man auch abhängiger davon was die Welt sagt.
00:06:29: Aber ich habe immer wieder Sachen gemacht, die ich nicht veröffentlicht hab.
00:06:34: Zumindest wenn ich geschrieben habe, habe ich immer wieder auch Sachen geschrieben, die nicht zu dem gepasst haben, was ich eigentlich mache und die dann noch nicht in die Welt kamen.
00:06:41: aber ich habe gemerkt dass wenn mich dazu zwinge nur Sachen zu machen, die zu dem passen, was sich schon gemacht hat... Die freut er dann einfach als Stick daran!
00:06:52: Und das ist mir ein paar Mal passiert, dass ich nach der Wendig schon schreibe dann auch wenigstens für mein Monk.
00:06:55: Weil er ist ja mein Job und so die Leute freuen sich.
00:06:59: Aber wenn ich da zu lange dabei geblieben bin, war irgendwann echt die Luft raus komplett.
00:07:05: Weil du dich für die Themen zwar schon total interessiert hast und gebrannt hast aber weil es eben dann doch einen ganz bestimmten Themenbereich war und du auch ganz andere Sachen schreiben wolltest und das Gefühl hattest, das hat da keinen Platz.
00:07:18: also diese anderen Sachen die du schreiben wolltest?
00:07:21: Und dann ging so eine innere Verhandlung bei dir los.
00:07:23: Dann hat sie gesagt, entweder ich lass es sein oder ich mach's und veröffentse dich nicht?
00:07:26: Oder wie war das da?
00:07:29: Es ging eher um die Ausdrucksform.
00:07:31: Also es war nie so dass mich jetzt andere Themen wahnsinnig interessiert haben.
00:07:35: Sonst hätte ich noch einen Angelblock gemacht oder so nebenbei.
00:07:37: Ja klar!
00:07:39: Bist du Angler?
00:07:40: Nee bin ich nicht.
00:07:43: Das hätt ich vielleicht gemacht aber da war nichts verwertbar.
00:07:47: Mir ging es eher um den Ausdruck-Forms.
00:07:48: Ich habe dann viele Jahre später also vor zwei Jahren drei Jahren Drehen habe ich angefangen Gedichte zu schreiben, angefangen und auch wieder aufgehört eigentlich kurz danach.
00:07:56: Ehrlich?
00:07:57: So was halt genau.
00:07:58: Auch
00:07:58: nachdem du den Band also der Gedichtbuch veröffentlicht hast, hast du quasi aufgehörternden Gedichten zu schreiben.
00:08:04: Da
00:08:04: waren noch ziemlich viele übrig die es nicht reingeschafft haben.
00:08:07: von denen zähre ich jetzt noch an manchen Stellen ein bisschen.
00:08:09: aber glaube Gedichts hab' ich danach nicht mehr geschrieben.
00:08:12: Vielleicht mache ich's irgendwann nochmal.
00:08:14: Also einfach weil Du gesagt hast okay das ist eine Phase Also nicht eine Phase im Sinne von einer Phase, sondern im Sinne innerhalb des Schreibens.
00:08:24: Gibt es verschiedene Schaffensphasen?
00:08:31: Ich glaube ich mochte die Geschichte dass ich nie zu voreins geschrieben habe und nie danach ins geschrieben hast.
00:08:38: Das hat mir gefallen!
00:08:41: Und ich glaube das auch für mich durchgespielt hab.
00:08:47: Ich kann daran nicht mehr besser werden als was in diesem Buch geht um Zeitreinigendes Zuhause Als das was ich da gemacht habe in Gedicht von, dass werde ich nicht besser hinkriegen.
00:08:56: Bin mir ziemlich sicher und dann reicht es auch.
00:09:04: Ich hatte mal... also ich will dir gar nicht reinreden mein Lieber Aber ich hatte schon ein paar Mal und vielleicht überhaupt nichts zu vergleichen.
00:09:15: Ich will's dann einfach trotzdem mal so ganz egoistisch erzählen.
00:09:18: Hat ein paar mal so Momente wo ich gedacht habe, ich hab jetzt eine Song gemacht.
00:09:24: Ich kann gar kein besseren Song schreiben.
00:09:27: Ich glaube ich kann keine Musik mehr machen Und nicht weil ich jetzt sage, das ist der beste Song in der Welt.
00:09:32: Sondern weil ich sage Ich habe mein Potenzial in diesem Song voll ausgeschöpft.
00:09:38: Das erste mal hatte ich das bei einem Song Der nur auf meinem allerersten Demo drauf war bevor ich überhaupt irgendwas veröffentlicht hatte.
00:09:46: und da hab' ich aber ein dreiviertel Jahr oder sowas Oder ein Jahr Alles was sich geschrieben habe quasi weggeworfen Weil ich immer gedacht habe es kommt da eh nicht ran Und das hatte ich dann auch mal nachdem, dass ich in Eier gemacht habe oder was soll ich noch erzählen?
00:10:03: und so.
00:10:08: Aber trotzdem immer weiter probiert und irgendwann hab' ich für mich bei mir dieser Knoten geplatzt und gemerkt, ja klar!
00:10:17: Ich werde nicht nochmal einen Song schreiben können der so ist wie der... ...und wenn wird er ganz anders sein?
00:10:24: Oder wird er auf eine andere Art und Weise geil sein und gut sein?
00:10:27: Weißt
00:10:28: du?!
00:10:28: Ja den Song habe ich durchgespielt Aber ich habe nicht Songschreiben durchgespielt.
00:10:39: Was macht das anders zu Deiner Erfahrung?
00:10:41: Also was ist anders in Deiner Erfahrungen, was Gedichte schreiben angeht?
00:10:45: So viel ändere ich mir glaube ich nicht.
00:10:47: Es ist das Interesse, was weg ist.
00:10:49: Ich glaube dass es ist also nicht mehr so, dass sich das dann sehe und denkt wie muss ich denn gewesen sein?
00:10:54: um Himmels willen... Es ist einfach uninteressant für mich geworden!
00:10:59: Es ist uninteressant, weil es... Boah das klingt übel, ne?
00:11:04: Aber ich beziehe das nur auf die Sachen, die ich schreibe.
00:11:08: Es ist uninteressant weil es nicht mehr neu ist.
00:11:12: Das ist es glaube ich.
00:11:15: Okay.
00:11:17: Aha!
00:11:18: Das heißt es hat nichts mit dem Inhalt zu tun oder mit deinem Approach auf einem Thema der was dir jetzt fremd ist und so weiter sondern es hat etwas mit dem Reiz zu tun also mit der Faszination oder dem Reiz, den es auf dich hat.
00:11:36: Der ist verblasst weil er eben nicht mehr diesen Glanz des Neuens, des Ampuls der Zeit stehenden hat.
00:11:45: Ja und das war... In deiner
00:11:46: ganz persönlichen Wahrnehmung so?
00:11:47: Ah ja das kenne ich ja schon!
00:11:49: Genau genau.
00:11:50: und dann vergisst man natürlich dass andere nicht kennt wenn man's nicht veröffentlicht hat.
00:11:54: aber ja das ist es.
00:11:59: Das heißt wenn wenn man dich dazu bekommen möchte was rauszulassen Muss man dir eigentlich, also muss es eigentlich du musst eigentlich schnell arbeiten.
00:12:08: Du musst eigentlich sagen okay ich mach das jetzt und dann ballerst du das durch raus nächst richtig?
00:12:13: Genau!
00:12:14: Dann baller ich durch und jetzt gerade balle ich halt so dass es so eng gedackt ist gerade dass es kaum noch unterscheiden lässt von Ich arbeite parallel an verschiedenen Dingen weil es eigentlich pausenlos vom einen ins nächste übergeht Und zurzeit aber auch ganz gut die Sachen fertig kriege was sonst auch nicht so der Fall war... ...und das nutze ich aus Das nutze ich gerade aus.
00:12:34: Und in dem Moment ist es halt dann wirklich toll und ich bin begeistert, das macht wirklich Freude.
00:12:41: Herausforderung an meinem Approach ist ein bisschen das Thema Marketing weil wenn du jetzt einen Buch bei einem Verlag machst, mindestens so gut wie ich, dann schreibst du das, dann kommt das ein halbes Jahr später raus, ein Jahr später, anderthalb Jahre später und dann musst du so tun oder es ist tatsächlich so als wäre das unglaublich toll dass jetzt dieses Buch da ist.
00:13:03: Du hast nur drauf gewartet.
00:13:06: Und in Wahrheit habe ich dann oft schon einfach das nächste im Kopf, also wie gesagt beim eigenen Buch geht's nach aber auch eher nicht bei einem Verlag wenn es dann schon irgendwie rumgegammelt ist und da sind ja die Prozesse so.
00:13:18: Aber ja am besten funktioniert für mich tatsächlich Geschwindigkeit.
00:13:22: Das muss ja wirklich der Horror für dich sein in einer klassischen Struktur wie einem Verlager sowas zu veröffentlichen?
00:13:31: Ich habe das jetzt zweimal ausprobiert mit Verlagen und beides hatte Vor- und Nachteile.
00:13:39: Ich kann dafür gar nicht so viel dazu sagen, also für mich passt es nicht gut.
00:13:43: Für mich gibt es viele Dinge die nicht gut passen.
00:13:45: Nicht nur die Geschwindigkeit, nicht nur dass jemand redet mir rein.
00:13:50: Es sind einfach ganz, ganz viele Sachen bei einem Verlag und hat Riesenvorteile.
00:13:54: auch ist glaube ich eine totale Typfrage und Frage des Ziels, das man hat mit dem Schreiben aber Als Hauptpfeiler meines Schreibens macht das keinen Sinn.
00:14:07: Du hast ja... Ja, sorry!
00:14:10: Genau.
00:14:11: Jetzt hatte ich die Entscheidung getroffen wieder selber zu machen und ich komme eigentlich auch aus dem Self-Publishing.
00:14:17: Und es hat mir so gut getan und ich glaube dass da der Schreibrausch herkommt Dass ich wieder so befreit bin.
00:14:24: Bei einem Verlag kannst du halt ein Buch im Jahr machen.
00:14:27: Was ist denn wenn nicht aber vier Bücher machen will?
00:14:30: Das geht nicht Es wird nichts gehen.
00:14:32: Also bei zwei Büchern kann man es vielleicht noch rausverhandeln, wenn eines davon Arbeitsbuch ist.
00:14:38: Januar und Dezember, wenn's richtig gut läuft?
00:14:40: Genau!
00:14:41: Man muss dann aber auch vier Jahre vorher abgeben.
00:14:46: Ich fühle mich einfach total befreit.
00:14:48: Jetzt nicht für jeden der richtige Weg, aber für mich gerade sehr wohlt Hund.
00:14:53: Okay, für den Schreibprozess... Für den Schreibprozess löst es was und der Prozess ist okay, ich muss das dann aber auch alles selber machen.
00:15:00: Ich muss mich selber um den ganzen Quatsch kümmern und Pippa boh usw.
00:15:05: Verlangsamt das dann wieder oder ist das etwas, was du teilweise dann auch irgendwie abgibst?
00:15:08: Und sagst ok, Self-Publishing bedeutet aber auch ich habe Leute mit denen ich das gemeinsam mache!
00:15:14: Ich muss nicht mein eigener Lektor sein und nicht alles prüfen und alle jede Grafik abnehmen und den Satz abnehmen usw.. Ich vertraue da steht hier loslassen und vertrauen.
00:15:24: Ich vertraue in dem Fall, und gebe das ab oder machst du sehr viel davon selber?
00:15:31: Und schiffst es dann quasi in diesen Modus rüber.
00:15:34: so jetzt bin ich mein eigener Verleger... ...und dann schiffe dich wieder in das Schreiben.
00:15:38: weißt du wie sind diese Abläufe da?
00:15:42: Also dieser Schreibbrauch ist jetzt noch ein bisschen läufig für mich dass ich dermaßen produktiv bin.
00:15:46: Das hatte ich sehr lange nicht.
00:15:48: Okay!
00:15:49: Ich habe auf jeden Fall Leute die mir helfen.
00:15:51: Ich vertau den auch.
00:15:53: Ich brauche aber gar kein Vertrauen, weil ich einfach so angezogen bin von den Neuen und was ich mich dann kümmern kann.
00:15:59: Selbst wenn ich nicht so sehr vertrauen würde, würde ich es wahrscheinlich abgeben.
00:16:02: Aber die, die ich habe, den kann ich auch vertrauen.
00:16:04: Das ist sehr viel Wert
00:16:05: schon.".
00:16:07: D.h.,
00:16:10: dadurch dass das neue dich so zieht hast du gar nicht so große Probleme damit ein fertiges Buch abzugeben und dann loszulassen und zu sagen okay, das ist jetzt fertig?
00:16:24: Und das war auch schon im Kleinen immer so.
00:16:25: Ich habe zum Beispiel nie meine Social Media Post, also die ich geschrieben hab oder sogar noch vor Social Media... ...habe ich eigentlich nie gelesen!
00:16:32: Ich habe sie hingeschrieben und veröffentlicht.
00:16:35: Deswegen sind da überall Fehler drin.
00:16:38: Es gibt auch so Instaposts wo man durchwischen kann.
00:16:43: Auf dem ersten Slide ist dann so eine Überschrift.
00:16:46: Da gibt es Posts, da ist auf der ersten Seite ein richtig übler Rechtschreibfehler Und da sind dann aber Posts irgendwie keine Ahnung, so und so viele tausendmal geliked wurden.
00:16:56: Manche auch dreißigtausend mal oder sowas... ...und das ist halt ein Fehler auf der ersten Seite.
00:17:01: Damit kann ich leben!
00:17:02: Das bin ich gewöhnt.
00:17:03: Das ist auch eine stückweite Entscheidung.
00:17:05: Beim Großen ist es eigentlich auch so.
00:17:06: Ich bin glaube ich kein Optimierer.
00:17:09: Es interessiert mich nicht zu sehr, da jetzt noch zweieinhalb Prozent besser zu machen.
00:17:14: Heute machen Leute das extra, Rage-Bating.
00:17:17: Die schreiben extra Rechtschreibfehler in ihre Post Führen irgendwo einen Satz an, der nicht aufhört oder so was.
00:17:23: damit Leute möglichst viel kommentieren und interagieren.
00:17:27: Damit sie kommentiert?
00:17:28: Und das hat natürlich auch ein Vorteil in Bezug auf KI weil es dann Handmade aussieht.
00:17:35: also das wird sicher auch ein Job sein im Zukunft dass Menschen in irgendwelche KI Produkte menschliche Fehler einbauen.
00:17:42: Fehler
00:17:42: einbauern meinst du?
00:17:43: Ja, hundertprozentig!
00:17:46: Vielleicht machen die das schon so, keine Ahnung Das wird sich ja relevant werden.
00:17:54: Ja, ich glaube die zielen vor allem auch gerade darauf ab.
00:17:56: also es ist was ganz anderes als bei dir aber die zählen ja auch darauf ab zu sagen okay wir kriegen auf jeden Fall mal mindestens hundert Kommentare in denen steht du hast das falsch geschrieben oder Du wohnst sogar in Berlin, du wohnest in Prag oder whatever it is weißt du?
00:18:11: So und dann scheiß egal Hauptsache Interaction!
00:18:15: Das muss auch irgendwie schön sein wenn da immer alles so scheißegal ist.
00:18:19: Das denke ich mir auch manchmal.
00:18:21: Also ich krieg's auch nicht hin, aber meine Mutter hatte mal ein Buch im Schrank früher.
00:18:28: Ich hab es nie gelesen, aber ich fand den Titel so toll.
00:18:30: Meine Mutter hat immer sehr viel gelesen und hatte einen großen Bücherschrank.
00:18:33: Und eines der Bücher was sie auch sehr gefeiert hat ist das hieß... Ein bisschen kontroverser Titel kann man heute vielleicht anders formulieren Aber in der betörende Glanz der Dummheit hieß das.
00:18:43: Und in unserem Fall kann man vielleicht, weil es geht ja nicht um Dummheit.
00:18:46: Aber vielleicht kann man sagen so der Ignoranz oder das drauf Scheißens oder der Gewässer?
00:18:52: Wenigen weiß ich nicht...
00:18:54: Es gibt Vorstellungen
00:18:55: von irgendwas!
00:18:57: Es gibt ein total gutes Buch, das heißt Bullshit und er ist von irgendeinem amerikanischen Professor.
00:19:01: Harry
00:19:03: Frankfort.
00:19:03: Er unterscheidet zwischen Lüger und Bullshit.
00:19:07: Und er sagt die Lüge ist, wenn ich die Wahrheit kenne und die Wahrhalt eigentlich auch respektierere.
00:19:12: Und dann aber mich darüber hinweg
00:19:13: setze.".
00:19:14: Und er sagt, dass viel Schlimmerer es der Bullshit, wo ich nicht mal die Wahrkeit kenne?
00:19:18: Und wo's mir auch komplett scheißegal is'.
00:19:20: Also Bullshit ist schlimmer als Lüger.
00:19:23: Und das sieht man... Da muss man nicht weit schauen um zu sehen, dass das viele so leben!
00:19:29: Das ist richtig.
00:19:30: Das ist auch ein Unterschied.
00:19:33: Du sagst zwar du bist kein Optimierer Und du hast zurzeit sehr hohen Output und so weiter.
00:19:40: Aber es gibt da schon noch einen Unterschied, denn dir ist das was du tust ja dennoch trotzdem wichtig und du nimmst es ernst und du gehst sorgfältig vor.
00:19:51: Bist du in einem bestimmten Punkt wo du dann sagst gut jetzt habe ich die Sorgfaltspflicht erfüllt?
00:19:55: Jetzt gebe ich das ab und jetzt ist gut.
00:19:57: und ob's drei Prozent besser oder schlechter wird ist eh im Auge der Betrachtenden.
00:20:02: Ist ja noch ein Unterschied dazu.
00:20:15: Das macht wahrscheinlich Sinn, wenn man Erfolg haben will im Außen.
00:20:18: Ist der Bullshit-Ansatz heutzutage gar nicht so doof?
00:20:21: Muss man schon sagen!
00:20:22: Da kommt man schon weit.
00:20:25: Wenn man Erfolgen nach was anderem definiert, nämlich dem Gefühl etwas zu tun und wirklich dabei zu sein, während man es tut dann ist Bullshit halt schlecht.
00:20:36: Seitdem man macht leidenschaftlich Bullshit, aber ich glaube das gibt es nicht.
00:20:41: Wie fühlst du dich während du schreibst?
00:20:44: Ich vergesse mich!
00:20:47: Die beste Antwort die sich darauf geben kann ist dass ich mich vergesso und frei bin.
00:20:55: Das heißt nicht unbedingt dass ich mir gut fühle... Es gibt auch so eine Art mich freiwillig schlecht fühlen beim Schreiben also dass ich ganz traurige Musik höre usw.. Aber dann bin ich ein Stück weit weg Tunnel auf und da kommen halt Sachen durch.
00:21:12: Und vieles ist schrott, manches kommt und denkt wow cool.
00:21:15: Ich habe irgendwann mal den Gedanken gehabt ja manchmal fühle ich mich wie so ein kleiner Fisch der einen Wal auskotzt.
00:21:24: Und ich finde das ist ein total schönes... vielleicht sollte ich doch angeln.
00:21:27: Ich finde es ist ein totalschönes Bild dass da etwas durch mich hindurch passiert unabhängig davon ob's gut oder schlecht ist aber ich muss nichts tun in wem Sinne.
00:21:38: also es fühlt sich Nicht an, als würde ich es wirklich tun und in dem Moment verhäße ich mich auch selber.
00:21:44: Das ist sehr sehr sehr angenehm.
00:21:49: das Bild von einem kleinen Fisch der einen Wahlauskotz was übrigens auch ein schöner Buchtitel ist Der kleine Fisch, der den wahlaus ausmacht oder so?
00:21:56: Oh ja, oh ja.
00:21:58: Schön schön schön.
00:22:02: Ich check das bisschen nicht näher mich der Sache.
00:22:04: Ja, ich sehe das Bild aber es ist ja auch raus kotzen und ich verstehe auch dass das das ist ein biologischer Reiz Das ist nur Notwendigkeit.
00:22:17: Man kotzt nicht aus Ego oder so was, sondern man kotzt um sich von etwas zu befreien... ...oder vielleicht auch von etwas zubefreien, was potenziell schädigend ist.
00:22:27: Greift das Bild dann da immer noch?
00:22:29: Hast du das Gefühl, du befreist dich im Schreiben von etwas und du be freist dich auch von was wenn es drin bleiben würde potentiell negativ wäre?
00:22:39: Ich weiß nicht, was passiert wäre wenn ich mit Anfang zwanzig nicht angefangen hätte zu schreiben.
00:22:44: So viel kann ich sagen Das sollte schon finster werden können aber eben auch deshalb weil dann dieses schreiben und man mit rausgehen Zu Dingen im außen geführt hat.
00:22:56: deswegen kann ich das nicht so gut trennen.
00:22:59: ich habe Nicht das Gefühl dass es mir nach dem Schreiben Dass sich da jetzt alles hundertmal besser verarbeitet hätte als vorher oder so.
00:23:08: Da geht es mir, glaube ich eher um den Prozess selber.
00:23:12: Ich finde das total schön und mir ist irgendwann aufgefallen dass es... also ich mache auch sowas wie Coaching mit Menschen seit ein paar Jahren Und mir ist irgend dann aufgefallen, dass es da in den guten Momenten eigentlich sich vom Schreiben überhaupt nicht mehr trennen lässt.
00:23:28: Ich war oft gestresst bei diesen Sessions gerade am Anfang, habe mir Druck gemacht, muss jetzt irgendwie voll auf der Höhe sein und die besten Fragen stellen und coole Impulse liefern usw.. Und dann habe ich irgendwann angefangen und zu sagen, immer wenn ich mich erwische dabei und auch so angespannt bin, mich zurückzulehnen.
00:23:46: Ich mache jetzt gar nichts!
00:23:47: Ich mache hier einfach gar nix.
00:23:50: Oft waren das die Situation in denen irgendeine Frage rauskam, irgendeiner Assoziation, die vermeintlich keinen Sinn gemacht hätte, den man nicht so geplant hatte, die aber gut funktioniert hat.
00:24:01: Dann war das ein ganz ähnliches Gefühl wie beim Schreiben.
00:24:04: Da konnte ich mich auch vergessen... Das hat mich auch so ein bisschen versöhnt mit diesem ganzen Coaching-Thema, zu dem ich so einen Zwiegespeilertes Verhältnis hatte.
00:24:13: Ich hab zuteim immer noch ab, aber nicht unbedingt wenn ich selber in der Rolle bin.
00:24:20: So was war die Frage?
00:24:23: Okay.
00:24:23: Und
00:24:26: du
00:24:29: hast jetzt das Schreiben im Prozess des Schreibens mit dem Coachingprozess verglichen und du hast im Coaching davon gesprochen dich da einfach zurückzunehmen rauszunehmen und zu sagen ich mache hier gar nichts.
00:24:40: Was würde das gleiche beim Schreiben bedeuten, ist dass dieses dich selbst vergessen und es einfach geschehen lassen?
00:24:47: Naja du kannst dich ja nicht da zu zwingen.
00:24:50: oder also kannst du dich dazu zwing ein guten Song zu schreiben.
00:24:54: Nee ich kann mich nur dazu zwingen zu schreiben
00:24:58: Genau so wie du dich nur zwingt kannst dich hinzulegen aber nicht einzuschlafen.
00:25:02: Und soweit ganz viele gute Dinge kannst du nicht erzwing.
00:25:07: Ja ich...ja.
00:25:08: Also ich glaube ich kann gar nix Gutes Erzwingen, weil alles was unter Zwang entsteht immer wenn es mit anderen Menschen zu tun hat.
00:25:17: Kann das gar nicht wirklich gut sein?
00:25:19: Es kann vielleicht in dem Moment irgendwie mir irgendeine Erobefriedigung geben.
00:25:23: Ich habe jetzt jemand dazu gezwungen mir beim Möbel schleppen zu helfen oder dadurch dass ich gedroht habe mit weiß ich nicht was.
00:25:30: okay aber das ist ja nicht gut.
00:25:33: Ist ja nicht ganzheitlich und ich kann auch ein Song nicht... Ich kann erzwinge dass der Song fertig wird Und hoffentlich ist er dann gut.
00:25:45: Aber dass er gut wird, kann ich nicht erzwingen sein!
00:25:49: Ich kann nur die Chancen erhöhen... ...ich kann durch Zwang oder durch Abgaben oder sowas kann ich die Chance erhöhen,... ...dass irgendwas potentiell gut ist weil ich überhaupt mal was fertig mache.
00:26:04: Ohne irgendwas fertig zu machen oder irgendwas auch Papier zu bringen gibt es ja die Chance gar nicht, dass das mal ein guter Song wird wenn ich nie zur Ende schreibe.
00:26:13: Es gibt so zwei Schulen von Leuten den Rahmen dafür schaffen wollen, dass irgendetwas entsteht und die eine Schule sagt also wenn wir beim Schreiben bleiben.
00:26:23: Eine Schule sagt setz dich morgens hin und schreib tausend Wörter.
00:26:28: Die andere Schule sagt setzt sich morgens in eine Stunde Und du kannst zwei Dinge tun entweder gar nichts oder schreiben.
00:26:34: mehr Option gibt es nicht.
00:26:37: Weiß denn nimmst du?
00:26:38: Oder würdest du nehmen?
00:26:42: Option C?
00:26:44: Okay
00:26:46: Ich würde ich würde.
00:26:48: Also Würde nicht, also ich bin comfortable mit beidem.
00:26:59: Ich schaffe einen Rahmen, ich setze mich hin und schaffe den Rahmen.
00:27:02: Ich sage jetzt bin ich im Studio oder jetzt glaube ich ein Laptop auf das Buch auf und jetzt nehme ich mir mal Zeit und jetzt sitze ich mal hier und jetzt gucke ich mal was passiert?
00:27:11: Und entweder ich habe eine ganz klare Vorstellung weil ich eben eine Deadline hab und sag ok ich muss an den Song jetzt ran dann mache ich den auf und setz mich daran Oder ich lass mich einfach treiben und dadurch, dass ich Musik habe oder viele Fragmente habe, fange ich dann immer an in meinen Fragmenten zu stöbern.
00:27:31: Auch beim Buch gucke ich mal ah was hab ich denn?
00:27:34: Ah hier hab' ich das halbe Kapitel hier hab', da da da und irgendwo bleib' ich vielleicht hängen Dann mache ich da weiter oder irgendwo denke ich mir dann ok schreib was Neues oder so.
00:27:44: Und wenn nix klappt, dann mach ich manchmal so Writing-Exercises wo ich mir ein Timer stelle So ähnlich wie der Variante eins wo ich mir ein Teil mal stelle und sage okay, die nächsten zwanzig Minuten.
00:27:54: entweder ich schreibe einfach was mir einfällt.
00:27:57: Und ich setze den Schiff nicht ab oder ich nehme meine Hand nicht von der Tastatur auch wenn ich achtmal das gleiche Wort schrei be bis sie zwanzi minuten um sind.
00:28:07: Oder ich suche mir irgendwie einen Thema oder ein wort oder ein Begriff und sag ok scheiß egal ob ich damit irgendwas mache.
00:28:13: Wasserflasche go zwanzich Minuten Wasserfläche Ja und was dann aber auch dazu kommt ist, dass ich mittlerweile auch vollkommen fein damit bin.
00:28:26: Wenn ich im Studio sitze und ich merke einfach nach ein zwei drei Stunden, ey
00:28:30: das
00:28:32: läuft nix, oder nach zwanzig Minuten stehe ich auf trinken Kaffee oder ich gucke nur vorgesaut Park oder pack meine Sachen und fahr nach Hause weil für mich zählt einfach die Tatsache, dass sich mich hingesetzt habe und die Möglichkeit geschaffen haben dafür das was passiert.
00:28:49: Das ist für mich der Zit.
00:28:51: Alles was danach kommt ist vollkommen, ist mir fast egal.
00:28:56: Es sei denn wie gesagt ich habe eine Deadline.
00:28:58: Ey!
00:28:58: Ich mache ein Feature auf dem Album von XY.
00:29:01: Der braucht das Montag.
00:29:02: Okay Ne?
00:29:04: Ich setz mich hin oder ey ich muss meinen Album abgeben nächste Woche okay Aber bis dahin ist es eigentlich... ...ich sitze und schaff die Rahmenbedingungen Und was da drin dann passiert Ist gar nicht wichtig.
00:29:20: Welcher Schule würdest du das zuordnen?
00:29:22: Weil du grad Schule ...
00:29:25: Welcher denkt Schule?
00:29:26: Ich bin, es sind beim anderen Wort Schule jetzt gerade geblendet.
00:29:30: Als ich dazu gehört habe das war was du sagst klingt ja auch sehr interessenbasiert.
00:29:38: also Ja Du sammelt diese Dinge dann schaust du durch dann springt dich etwas an Dann machst was und klar es gibt mal die Wasserflaschenübung oder so eine deadline.
00:29:47: aber im Grunde ist ja sehr Interessen basiert Und dann hast du gesagt Wenn nichts passiert ist nicht so schlimm Hauptsache ich hab mich hab den Rahmen geschaffen.
00:29:57: Was hättest du denn gemacht, wenn du nicht Musiker geworden wärst?
00:30:00: Weil das ist nicht so kompatibel mit vielen anderen Jobs oder?
00:30:03: Nee.
00:30:04: Also erstens Gott sei Dank hat das... Ey!
00:30:07: Ich habe sehr großes Glück gehabt.
00:30:11: Aber ich hab angefangen Psychologie und Soziologie zu studieren Und mich interessieren Zusammenhänge, mich interessiert Menschen Systeme, mich interessieren Verbindungen zwischen menschliche Probleme zwischen Menschen auseinandersetzungen.
00:30:31: Warum bin ich wie ich bin?
00:30:32: Warum bist du wie du bist?
00:30:33: Warum?
00:30:34: Wie funktionieren wir gemeinsam oder wie nicht?
00:30:38: Die funktionieren Gesellschaften Strömungen.
00:30:40: Ich habe dann auch so Inselinteressen für eben zum Beispiel Religionswissenschaften und so weiter Und kann sich einfach in irgendwelche Sachen reinnörden und so und er wäre wahrscheinlich irgendwas in diesem Bereich geworden und hätte aber wahrscheinlich währenddessen trotzdem weiter Musik gemacht oder Tomaten gezüchtet, oder sonst irgendwas.
00:30:57: Ich glaube ich mache irgendwie einig ja eh verschiedene Dinge mit Podcasts, mit Buchen, mit Musik
00:31:02: usw.,
00:31:02: ich mach eh auf dem Papier verschiedene Dinge... Aber irgendwie unterm Strich dann doch irgendwie das gleiche so.
00:31:09: War das
00:31:10: ein Prozess für dich?
00:31:11: Ja.
00:31:12: Dir das zu erlauben war es ein Prozess für dich dir das zu Erlauben?
00:31:15: du hast ja lange Musik gemacht und dann hast du mit diesen zumindest nach außen hin.
00:31:19: Hast du angefangen mit diesem Coaching-Sachen?
00:31:24: War das schwierig für dich zu sagen, ich mache jetzt zwei Sachen oder ich gehe auch mit zwei Sachen in die Welt.
00:31:29: Ja
00:31:30: grausam!
00:31:32: Weil die ganze... Ich weiß nicht wie Du das wahrnimmst aber ich habe das Gefühl dass eigentlich unsere ganze Gesellschaft und ich glaube auch dass die meisten Menschen einfach auch neurologisch so funktionieren und es ist ja vollkommen okay dieses Prinzip so.
00:31:46: ok ich guck mal was ich so mag Und alle sind ja so auf der Suche nach, okay wie finde ich was mich interessiert?
00:32:01: Und dann habe ich vielleicht Glück und findet irgendwann mal was, was ich interessiere.
00:32:05: Oder ich mache halt das, was der Nachbar macht oder ich mach das was der beste Kumpel macht weil da sind wir wenigstens nicht alleine Und dann geht man irgendwie so einen Weg und dann wird man irgendwas.
00:32:13: Dann macht man das, heutzutage wechselt es ja auch manchmal usw.
00:32:17: Ich glaube dass ich sehr aufgewachsen bin.
00:32:19: Was willst du mal werden später?
00:32:22: Genau Antwort in einem Wort!
00:32:25: Ja genau und viele Coaches... Ich weiß nicht mittlerweile werden die Leute auch ein bisschen progressiver aber viele Coachs sind ja auch so drauf und teilweise so gewesen.
00:32:35: Find your one thing Du darfst nur eine Sache machen im Leben und die all-in oder du wirst nie Erfolg haben, hat ein berühmter Coach mehr ja auch mal gesagt so.
00:32:45: Hat mir gesagt ich werde nie Erfolg mit dem was ich mache weil ich eben mehrere Sachen
00:32:48: mache.".
00:32:49: Das hatte er mir gesagt nachdem ich schon irgendwie fünf Alben veröffentlicht hatte.
00:32:52: anyways auf jeden Fall... Ich verstehe das ja auch, ich verstehe es auch und ich glaube für manche Menschen stimmt das!
00:32:58: Ich glaube manche menschen sind neurologisch so.
00:33:02: Aber ich habe halt einfach gelernt, also mittlerweile jetzt in den letzten Jahren tatsächlich hab' ich auch erst gelernt was sich so für ein neurologischer Typ in so Polymath könnte man sagen.
00:33:13: Ich musste das aber rausfinden.
00:33:16: Ich mache eigentlich nur eine Sache weil mein innerer Antrieb und mein inneres Interesse ist immer sehr gleich und sehr ähnlich.
00:33:23: es geht immer um die gleichen Dinge.
00:33:26: Es geht immer um Interesse an Menschen, Interesse am Zusammenhängen.
00:33:29: Interesse ansprache, an Kommunikation und so.
00:33:33: Und was ich dann mache in Anführungsstrichen als Job ist das mit anderen Menschen zu teilen und dadurch vielleicht anderen Menschen das Gefühl zu geben... Ich bin nicht alleine!
00:33:44: Ich finde mich wieder, ich ziehe etwas für mein Leben daraus.
00:33:46: Ich fühle mich gesehen oder war was drin, was mir etwas gibt.
00:33:50: Das ist alles, was ich mache.
00:33:50: Und das kann ich beim Podcast machen im Buch machen.
00:33:53: Gespräche machen, das kann ich in der Musik machen und so weiter.
00:33:55: Ich mache nur eine Sache!
00:33:56: Aber auf dem Papier sind es halt zehn verschiedene Dinge... Und dass mir zu erlauben war ein ganz krasse schwere Geburt.
00:34:07: Da hat auch ein kleiner Fischen riesigen Wahl rausgekotzt.
00:34:13: Weil meine ganze Programmierung mir gesagt hat geht gar nicht Das wird keiner verstehen, das wird keiner checken.
00:34:19: Wie willst du damit Kohle verdienen?
00:34:21: Was sollen die Leute denken?
00:34:22: bla bla bla whatever.
00:34:23: Welche Leute hattest Du da bestimmte im Sinn also Musiker.
00:34:27: als die erste hast Du dann gedacht alle hast Du nicht gedacht.
00:34:29: aber die Rapper und so die finden es jetzt echt irgendwie peinlich wenn ich jetzt die Rappersachen mache
00:34:34: natürlich.
00:34:34: Die Rapper werden sagen was ist der für ein Coach?
00:34:36: die die Coaching-Leute werden sagen wie unseriös ist der denn?
00:34:39: der ist doch Rapper weiß ich meine.
00:34:44: Und irgendwelche Leute, die meine Musik gehört haben, werden sagen, was muss ich alles im Kopf ausmalen?
00:34:55: Das ist so mein Ding.
00:34:57: Aber da wollte ich dich fragen... Du hast ja am Anfang auch von dieser sehr starken Sozialphobie gesprochen und eine Sozialphobia... Wie ich es von außen wahrnehme, kann sich ja oder hat ja durchaus auch diesen Aspekt könnte ich mir vorstellen.
00:35:18: Von Ich möchte eigentlich gar nicht wirklich in Kontakt sein oder ich möchte vielleicht gar nicht gesehen werden oder ich Möchte ist doch meine Angst ist größer in dem Moment als mein als meine Sehnsucht Oder genauso groß oder zumindest erscheint sie mehr realistischer.
00:35:38: Ich will jetzt gar nicht groß oder klein, aber die überwiegt in dem Fall.
00:35:43: Und wie ist es denn dann aus so einer Situation heraus?
00:35:47: Du hast das ein bisschen beschrieben am Anfang, aber wie ist's denn da dir zu erlauben rauszugehen den Schritt zu machen und zu sagen okay mit dem was ich hier gemacht habe werde dich jetzt doch irgendwie ein bisschen gesehen weißt du?
00:36:01: Das war sicher genug für mich einfach!
00:36:03: Es waren ganz lange Prozesse, die Sozialphobie ist auch weg schon seit vielen Jahren.
00:36:06: jetzt musste sich aber auch viel dafür tun.
00:36:12: Was tut man da?
00:36:13: Also, man kann verschiedene Sachen machen.
00:36:17: Ich kann sagen, dass verschiedene Gesprächstherapien was das angeht nicht geholfen haben, auch Medikamente nicht gehilfen haben.
00:36:27: Das ist dann später ein bisschen besser geworden und dann noch mal schlechter.
00:36:30: Und dann gab es irgendwie einen Todesfall in meiner Familie und so.
00:36:33: Dann habe ich gemerkt wenn ich jetzt hier weiter auf diesem Pfad bleibe, wird es wirklich hässlich!
00:36:41: Und dann habe ich mir gesagt, ich muss was ändern und Therapie hat nicht geholfen.
00:36:45: Also was macht man?
00:36:46: Ich muss unter Menschen und hab mit einem Kurwirkings-Base rausgesucht.
00:36:51: Einen zu dem, mit dem ich den zu Fuß erreichen konnte also ohne U-Bahn oder so... ...und bin dann dahin und ich weiß nach dass ich die ersten Wochen hatte ich immer die Kopfhörer auf damit mich niemand fragt ob ich Mittagessen will mit denen.
00:37:05: Irgendwann habe ich die Kopfhöre abgenommen und irgendwann habe ich angefangen nicht mehr rein zu sagen, sondern ja irgendwann bin ich dann beim Essen immer dabei gewesen.
00:37:16: Und irgendwann hatte sich davor keine Angst, aber irgendwann habe ich den neuen Leute immer begrüßt, die da zum ersten Mal da waren und denen das versucht leichtzumachen.
00:37:24: Das hat wirklich extrem viel gebracht.
00:37:27: Das hab' ich halt über zwei Jahre jeden Tag gemacht also wirklich jeden Tag...
00:37:31: ...und
00:37:33: dass hat den Unterschiede gemacht!
00:37:34: Ich weiß nicht ob das ohne die Therapiesachen vorher eins zu eins alles so möglich gewesen wäre kann ich nicht sagen Ohne HB-Test, aber am Ende war das wirklich entscheidend.
00:37:45: Das klingt nach Expositionstherapie?
00:37:48: Genau!
00:37:52: Also irgendwie in kleinen Schritten zu sagen, so lange bis ich mich irgendwie ein bisschen komfter befühle.
00:37:58: Nächste Herausforderung usw.
00:38:02: Schön ey...
00:38:03: Ja und mit meinem Onk hatte das gar nicht so viel zu tun, weil das war sicher.
00:38:06: Also als ich angefangen habe... ...dass war es im Jahr Zwei-Tausend-Zwölf, da gab's Facebook.
00:38:10: Da hat noch keiner erwartet dass man irgendwie in Video tanzt oder sowas.
00:38:15: Das war echt
00:38:17: easy!
00:38:17: Du weißt also dass wir das gleich für Social Media sind?
00:38:21: Ich bin
00:38:21: bereit.
00:38:22: Tiktok
00:38:23: mäßig.
00:38:23: Du musst tanzen,
00:38:24: gell?!
00:38:25: Wir tanzen mal Bude.
00:38:26: Wir haben dir doch die Choreo zugeschickt.
00:38:29: Ja ich hab sie auch geübt vom
00:38:30: Spiel des Befehlens.
00:38:33: Danke, dass du die Kleidung gleich mit dazu geschickt hast.
00:38:38: Das Hessien-Kostüm ist auch bald Ostern.
00:38:42: Ich will noch etwas zur Sozialverbiesagen beziehungsweise einem angrenzenden Thema das eigentlich gar nicht daran angrenzt und zwar beobachte ich mich hier im Interview selber natürlich wie man es selbst macht und mir fällt auf, dass ich oft wegschaue.
00:38:56: Ich schaue oft weg und ich habe lange gedacht, also ich schau so nach unten wenn ich nachdenke wenn ich rede.
00:39:00: Und ich hab lange gedacht das ist noch vielleicht so ein Überbleibse von Socialphobia oder sowas.
00:39:05: Jetzt habe ich herausgefunden dass das was ganz anderes ist und zwar nicht nur bei mir sondern bei ganz vielen Menschen schauen wenn sie über sich sprechen Ganz oft nach unten Weil über sich zu sprechen super anstrengend ist.
00:39:19: man muss schauen wie man sich fühlt Man muss die richtigen Worte finden Man muss überwachen, ob die Wurther sozial kompatibel sind.
00:39:28: Und das ist eine extrem große Anstrengung fürs Gehirn.
00:39:31: und um der gerecht zu werden schaut man und eben nicht nur schüchternde Leute es hat damit gar nicht so viel zu tun.
00:39:36: Schaut man oft woanders hin gern auf dem Boden, um nicht noch mehr visuelle Reite dazu zu kriegen.
00:39:41: Punkt eins, Punkt zwei ist es zum sagt wenn's sich langweilt aber ich fand irgendwie geil.
00:39:46: Nein nein,
00:39:46: ich find super!
00:39:48: So.
00:39:49: Punkt zwei is man reguliert damit die Balance aus Nähe und Distanz.
00:39:58: So gut kennt man dann den anderen vielleicht nicht, der im Gegenüber ist.
00:40:01: aber an dem Moment wo man mehr über sich spricht rückt man ja näher und um das auszugleichen schaut man ihn da nicht an und dann ist das sozusagen gefühlt eine ähnliche Nähe obwohl man über sich redet.
00:40:14: genau.
00:40:15: und das dritte dazu ist es menschen ein eher anschauen wenn sie über sich sprechen entweder weil sie lügen Oder weil sie es gewohnt sind, über sich zu sprechen?
00:40:28: Oder weil Sie... also weil Sie über sich sprechen müssen beruflich oder weil Sie so gern über sich selber sprechen was ein auch schon wieder skeptisch machen kann.
00:40:40: Also Leute die einen oft anschauen wenn sie über sich selbst reden lieber vielleicht liefern wir noch genauer hin hören Lügner schauen öfters ins Gesicht des anderen als nicht lügnerweise überprüfen wollen ob der das sieht wie er reagiert.
00:40:55: Interessant
00:40:56: Ja Fand ich auch.
00:41:00: Ich finde es sehr interessant, vor allem wenn man sich ja eben... Man spricht dann eher schlecht mit sich und denkt vielleicht bin ich zu schüchtern oder ich sollte mal mehr gucken usw.
00:41:16: Und es ist total interessant dann zu hören so, nee, das ist eigentlich etwas Positives, ein sehr hilfreicher Mechanismus!
00:41:23: Ich habe genau anknüpfen dazu über die passive Rolle was gelesen beim Zuhören in die Augen schauen, was ja auf der einen Seite auch ein Zeichen von Aufmerksamkeit ist.
00:41:36: Aber wenn wir nur in die Augenschauen während jemand redet kann das auch ein negatives Signal sein und deswegen ist es eigentlich positiv hin und wieder mal zur Reite zu schauen A um den anderen ein kleines bisschen mehr Raum zu geben und B auch sehr ähnlich wie wenn man aktiv redet.
00:41:58: Es reguliert die kognitive Belastung im Gehirn.
00:42:00: Weil in dem Moment, in dem ich dich nicht mehr direkt angucke sondern mal weg gucke ist wie eine ganz kurze Ruhepause.
00:42:07: Weißt du?
00:42:08: Und dann kann ich auch wieder aufmerksamer zuschauen.
00:42:10: Das ist so wie wenn man einmal aufsteht sich einmal streckt und so ist man wieder ein bisschen wacher am Schreibtisch.
00:42:14: So ähnlich kann auch wegschauen in einem Gespräch sein.
00:42:20: oder wusste ich bis vor einem Jahr oder anderthalb auch nicht und fand ich wahnsinnig interessant.
00:42:24: Und es ist auch schön, weil es gibt einem ja auch ein bisschen mehr die Permission.
00:42:27: Man fühlt sich nicht mehr schlecht wenn man nicht mehr die ganze Zeit startet und man denkt sich... Ja!
00:42:31: Ist okay?
00:42:32: Ja genau und vor allem nach vierzig oder fünfundvierzig oder wieviele Jahre noch immer dann zu so einer einfachen Erkenntnis zu kommen wird das auch immer wieder schön.
00:42:38: also da freue ich mich über sowas.
00:42:40: Aber ich finde es oh ja ich liebe sowas Weil weißt du ähm Ich glaube wir haben so viele Sachen aufgrund derer Wir denken ich bin falsch wie ich Bin Erzähler, wenn es um mich geht.
00:42:57: Ich bin noch zu schüchtern.
00:43:01: Wenn ich zuhöre auch als Coach, aber ich muss manchmal weggucken oder manchmal driftet meinen Kopf ab... ...ich bin kein noch kein gut genuger Coach!
00:43:09: Oder oh, ich will Coaching und Dings machen?
00:43:11: Oh, ich pass nicht ins Muster usw.
00:43:15: Diese kleinen Erklärungsmodelle und diese Inseln sind so wertvoll finde ich weil sie einfach Last von den Schultern nehmen.
00:43:22: Weil Sie sagen nee, es gibt ganz Wässer Es ist schon okay, so.
00:43:26: Man muss sich nicht... Ein Freund von mir hat mal gesagt man muss nicht an allem rumpsycheln im Sinne von ich muss mich hier noch verändern verbessern, vermachen, vertun sondern manchmal ist es auch einfach so... Ist ok.
00:43:38: und wenn man auch so gepohlt ist dass man nach Erklärung sucht und dann kriegt man so eine mit der man sich dann locker machen kann how nice!
00:43:45: Und das hat wieder ganz viel mit Erwartungen zu tun.
00:43:47: wir haben vor uns drüber gesprochen über diese zwei Sachen die du parallel gemacht hast mit den schlechten Gefühlen oder der Angst vorher, dass es blöd ankommen könnte.
00:43:55: Das hatte ich auch lange Zeit.
00:43:57: Wie soll ich denn jemand coachen wenn ich dann irgendwelche traurigen Gedichte schreibe?
00:44:01: Und ein ganz konkretes Beispiel beim Coaching arbeite ich oft mit Leuten die relativ weit sind.
00:44:08: also irgendwelches Ziel-Level-Coach ist die europaweit Vorstände durch Coaches und so wirklich oder... Also ganz verschieden promovierte Psychologen einige usw.. Also schon Leute die man jetzt nicht.
00:44:21: Ich habe immer gedacht, wie soll denn irgendwer zu mir kommen?
00:44:26: Wenn ich auch gleichzeitig traurige Gedichte schreibe.
00:44:30: Und ich war das letzte Mal hier in deinem Podcast als sei dein eigenes Zerauser rauskam und da haben wir ein paar Gedichte.
00:44:37: Du hast ein Paar Gedichte vorgelesen.
00:44:39: Und ein Gedicht war ein dreizeiliges, glaube ich, Gedicht über einen Eisverkäufer.
00:44:44: Ja, das ist mein Favorit!
00:44:47: Mir hat dann hinterher jemand geschrieben im ehemaliger Sternekoch aus der Schweiz Weil er, der kannte mich vor überhaupt nicht.
00:44:54: Hat dieses dreizeilige Gedicht über ein Eisverkäufer gelesen und hat gesagt, er will dieses Mentoring bei mir in Anspruch nehmen.
00:45:01: Und wir haben dann auch ein Jahr zusammengearbeitet.
00:45:04: Hätte ich jetzt vorhin nicht gedacht?
00:45:06: Dann weiß das einfach nicht!
00:45:09: Ja...und die Leute kommen dann gerade deswegen weil du traurige Gedichte schreibst.
00:45:18: Ich glaube es gibt Leute, die diesen Podcast hören, weil ich dieser komische Rapper bin Weißt du?
00:45:25: Und geil!
00:45:29: Weil die Menschen können ja auch zu jedem anderen gehen, was auch total okay ist.
00:45:34: Aber es gibt Menschen, die connecten halt genau damit.
00:45:37: Die Menschen sagen Ja alles interessant aber ich möchte das mit dem Typ machen und ich möchte von der Person lernen oder ich möchte es von diesem Menschen hören weil da habe ich meine Verbindung.
00:45:47: Ich würde dir noch mal kurz den Faden aufnehmen.
00:45:49: Was war's denn dann bei dir?
00:45:50: Also da gab es in dieser Phase, wo du gesagt hast ich will jetzt eigens mit zwei Sachen in die Welt...
00:45:54: Hör mal mein Freund.
00:45:55: also ich steh'n hier die Fragen, ne?
00:45:56: Entschuldigung.
00:45:59: Nein Quatsch erzählst du.
00:46:00: Ich bin
00:46:00: ruhig bis zum Tanz okay?
00:46:02: Ja ja genau, nein Entscholligung, Joke!
00:46:06: Frag mal bitte.
00:46:08: Da gab es dann diese Phase, wo du gesagt hast ich will eigentlich auch mit den Neuen in die Welt.
00:46:11: Das ist mir schon so lange wichtig dieses Coaching-Thema und so.
00:46:13: Es ist auch immer ein großes Interesse gewesen.
00:46:17: Wie hast du's dann geschafft das zu machen?
00:46:18: Ist dir vorher klar geworden wie integriert diese Dinge eigentlich sind?
00:46:24: Nein überhaupt nicht!
00:46:30: Ich habe einfach erstmal sechs Monate nur gezweifelt und gar nichts gemacht.
00:46:36: Einfach... Weil ich immer dachte, ich bin noch nicht soweit.
00:46:39: Ich kann nicht!
00:46:40: Ich darf nicht!
00:46:40: Was wenn dies?
00:46:41: Was wenn das?
00:46:41: Blablabla.
00:46:42: Und irgendwann habe ich mich dazu durchgerungen in den Workshop anzubieten nachdem ich dann glaube ich irgendwie... Ich weiß gar nicht mal was es war.
00:46:58: Nein, ich hab mich irgendwie durchgerungene Workshop anzubieten und zu sagen hey, ich habe hier so ein paar Learnings und ich mache jetzt.. ich baue die mal zu so einem halbtägigen Ding zusammen und ich mach einfach mal Workshop und habe mich noch total abgerungen damit.
00:47:16: Und dann hat er nachher irgendwie, weiß ich nicht, der halbe Tag Coaching Workshop bei mir live mit mir gedingst hatte.
00:47:23: Neunfünfzig Euro gekostet oder so was.
00:47:27: Also wo ich mir doch gedacht habe oh mein Gott wie kann man Menschen so viel Geld abnehmen?
00:47:32: Mäßig!
00:47:35: Alles war schwierig.
00:47:36: Darf ich das überhaupt?
00:47:38: Soll überhaupt jemand ... Und dann irgendwann hab ich das halt einfach gemacht.
00:47:45: Da waren dann halt irgendwie zwanzig Leute und haben einen schönen Tag zusammen verbracht, und ich habe gemerkt... Wow!
00:47:53: Hier sind zwanzzig Leute die wirklich hier hinkommen und fünf Stunden sich mit sich selbst und miteinander auseinandersetzen zu diesen Themen, die gemeinsam üben, sich gemeinsam austauschen
00:48:05: usw.,
00:48:06: und klar, da hab' ich auch zwei Leuten auf dem Skateboard unterschrieben danach, ne?
00:48:14: Ist ja auch okay, aber die fünf Stunden davor waren die da weil sie Bock hatten.
00:48:20: Weißt du?
00:48:21: Und das war für mich so ach du Scheiße.
00:48:22: ok krass!
00:48:24: Dann mache ich das jetzt in Frankfurt und in Köln und in Blau und dann habe ich halt fünf davon gemacht und dann hab' ich mir gedacht eh ich hab zwei Themen, dann hab ich zehn gemacht.
00:48:35: von dort ging's los.
00:48:36: Das waren ganz andere Zahlen mit denen du zu tun hattest vorher oder parallel.
00:48:41: Musikhunderttausende kommt für dich für die musik und dann machst du ein wirkshop über fünf stunden und da kommt zwanzig leute und freust dich wie.
00:48:52: es klingt genau so.
00:48:55: ja klar natürlich
00:48:58: ich könnte mir vorstellen dass es viele gibt sich an den alten zahlen messen.
00:49:03: Dann sagt man, das ist ja so weit weg.
00:49:06: Auf der anderen Seite ist es so verstisselt, wenn du dafür bekannt bist, Briefmarken zu verkaufen und dann machst du auf einmal ein Autohandel auf... Da kommt auch nicht jeder, der Bock auf Briefmarken hat und kauft einen Auto bei dir!
00:49:15: Wenn du auch ein
00:49:17: cooler Briefmarkenhändler bist, kommen vielleicht paar Leute und sagen, geil die Briefmark fand ich immer gut?
00:49:21: Ich habe ein bisschen Vertrauen in denen, vielleicht mal hatte er auch gute Autos.
00:49:26: Ich meinte das gar nicht zur Bewertung deines Marketing-Erfolgs, sondern eher dass du dich drüber freuen kannst.
00:49:31: Dass es so viel wert war für Dich.
00:49:36: Klar ich würde schon.
00:49:39: Voll!
00:49:40: Die Frage klein und groß ist auch immer relativ.
00:49:43: Das ist halt also klein und gross und viel und wenig ist total relatief.
00:49:49: Immer mit Erwartungen zu tun oder auch immer damit so bemässig bemäßig irgendwas an Menge oder sowas.
00:49:55: Habe ich das Gefühl?
00:49:56: Ist auch okay mal irgendwie... ist auch nicht schlimm.
00:49:59: So, ich freue mich auch wenn ich ein Konzert mache und es ausverkauft.
00:50:04: Das ist ja toll!
00:50:06: Aber ist das ein geiles Konzern?
00:50:07: Wenn irgendwie halb aus verkauft ist?
00:50:09: Ja vielleicht wahrscheinlich auch.
00:50:12: Und mein Lieber jetzt du hast die letzten Mal auch immer gemacht.
00:50:20: Du stellst mir dann auch immer gute Fragen und dann komme ich komplett aus dem Konzept.
00:50:23: aber das ist auch schön.
00:50:25: Ich lass dir das durchgehen.
00:50:28: Dir lasse ich das durch gehen.
00:50:29: Bei dir habe ich dann auch nicht den Verdacht, dass du versuchst von dir selber abzulenken.
00:50:34: Ach so doch der Verdacht wäre schon berechtigt aber...
00:50:38: Ach ja?
00:50:38: Das hast Du jetzt gesagt!
00:50:42: Das ist es im Moment nicht.
00:50:44: Also langsam komme ich weiter.
00:50:45: Nicht so das ich einen Text von einem halben Jahr sehe und denke mein Gott wie hab' ich mich verändert.
00:50:50: Aber langsam kommen sogar ich weiter Und bei dem Thema auch.
00:50:53: Ich bin ein bisschen mehr im Reihen damit selber ab zu lenken.
00:50:59: Du hast nach unserem letzten Podcast vor zwei Jahren gesagt, das wäre, wenn du in Zukunft vielleicht manchmal, wenn dir noch mehr einfällt, noch mehr sagst und nicht gleich nach einem Satz wieder stoppst und aufhörst.
00:51:14: Und ich merke,
00:51:14: dass es jetzt für mich sehr leichter ist.
00:51:17: Nein nein nein, alles gut!
00:51:18: Also erstens kann... also erstens darf man mich auch kritisieren und zweitens merk' ich gerade, dass mir so viel leichter schon fällt als vor zwei jahren.
00:51:27: sowas ist auch schön.
00:51:29: Daran denkt man ja nicht, wenn man in der Situation noch mehr ist.
00:51:33: Voll schön!
00:51:33: Ja und vor allem ich spreche mit dir weil ich mich für dich interessiere und für die Sachen interessiere, die... ...die in deinem Kopf vorsicht gehen oder deinem Herz vorsichtgehen.
00:51:46: Und du machst damit, wenn du dich öffnest oder wenn du Dich mitteilst oder wenn der eine Gedanke vorbei ist trotzdem irgendwie weiter dranbleibst und so.. Damit machst Du mir auch ein Geschenk.
00:51:58: Weißt Du?
00:51:59: Du machst ja nicht, dass du mir damit... oder jetzt nicht nur du sondern jeder Mensch macht damit einem anderen der interessiert ist.
00:52:10: Und der einen mag.
00:52:12: Macht man damit auch ein Geschenk?
00:52:13: Passend dazu sage ich es jetzt nur Ja!
00:52:18: Ich habe mal von dem anderen Coach das fand ich auch irgendwie ganz schön und hab mich auch einmal gehört.
00:52:27: Da ging's auch darum okay was bedeutet das für dich deine Arbeit und so.
00:52:29: und dieser Mensch hat dann gesagt er ich verschenke mich.
00:52:35: Du sagst beim Schreiben, ich vergesse mich in dem Prozess und der hat gesagt, ich verschenke mich.
00:52:40: Alles was ich hier hab, hau' ich raus!
00:52:45: Verschwenderisch, fand's ja auch schön.
00:52:50: Das war ein Coach, sagst du?
00:52:52: Ja.
00:52:54: Autor & Coach oder nur Coach?
00:52:56: Autor Coach, Speaker, everything... Also das war Feid Lindau, ne?
00:53:01: Ich meine, das hatte er mal im Podcast gesagt.
00:53:02: also das ist jetzt kein Geheimnis, muss man keinen Geheimniss draus machen.
00:53:07: Weißte ich
00:53:11: meine?!
00:53:12: Wenn man zynisch
00:53:12: ist,
00:53:14: kann man jetzt natürlich sagen du verschenkst dich aber du nimmst Geld für Blah.
00:53:18: Aber es ging nicht darum um den Beruf sondern um das Prozess des Veräußerns von Ideen usw.
00:53:25: Weißt Du?
00:53:27: Ich sage ja auch ich mach Musik weil ich's liebe und machen muss und natürlich kostet ein Konzertticket Geld!
00:53:36: So, das kostet Geld weil da eine Halle aufgebaut werden muss und weil Sachen angeschlossen werden müssen.
00:53:40: Und bei Menschen kommen die Arbeiten und weil Secus da sind oder Dings da ist und man blau auch mal die Bühne aufgebaut haben muss.
00:53:45: Und diesen Das-Unweil ich natürlich auch irgendwie irgendwie meiner Familie verargumentieren muss, warum Vater jetzt irgendwie ein paar Wochen auf Tour ist.
00:53:52: Du musst zumindest die Miete gezahlt sein!
00:53:55: Und trotzdem sage ich, ich mache es, weil ich's liebe und wenn ich kein Geld dafür kriegen würde, würde ichs auch machen.
00:54:01: Ich stehe für mich auch in keinem Widerspruch, wenn du weißt wie ich meine...
00:54:06: Du hast vor uns gesagt, dass du immer wieder Spezialinteressen hattest.
00:54:09: Hast du gerade eins?
00:54:11: Irgendwas ganz nördiges?
00:54:13: Ja total!
00:54:15: Ich habe vor ein paar Monaten oder von einem Jahr und so weiter einen YouTube-Channel entdeckt, der heißt Esoterika mit C A Und es handelt sich aber nicht um irgendeinen... Da werden keine Gläser gerückt oder Dämonen beschworen oder sowas sondern es ist ein Religionswissenschafter, Dr.
00:54:39: Justin Sledge der ein unglaubliches Wissen hat zu westlicher Religions- und Spiritualität- und Isoterikgeschichte also irgendwie die ganzen alle Mysterienkulte der Griechen und der Römer aus dem alten Babylonen und Gilgamesh.
00:55:08: Wie ist eigentlich die jüdische Religion entstanden, aus welchen vorhergegangenen Dingen?
00:55:12: Wie ist das Christentum dann daraus entstanden.
00:55:14: Welche Schriften haben welche Form von Authentizität was glaubt man woher eigentlich bestimmte Ideen kommen und so weiter.
00:55:22: aber halt nicht auf so einem Verschwörungstheorie.
00:55:27: wir machen ein crazy Video was viral geht Level sondern auch so eine.
00:55:31: der erhält akademische Vorlesungen Und du kannst halt quasi kostenfrei bei seinen, der ist auch Universitätsprofessor und du kannst an seine Vorlesung quasi teilnehmen auf seinem YouTube-Kanal.
00:55:44: Das ist höchst interessant!
00:55:46: Und dann gibt es von dort natürlich auch Leute mit denen er spricht und andere
00:55:49: usw.,
00:55:50: also
00:55:51: ich
00:55:52: baller gerade die antike vorkristliche nachkristliche Geschichte religiösen Strömungen durch mit Vollgas und meine Familie.
00:56:09: Aber ich will damit gar nichts machen, es ist einfach nur... Ich bin noch nicht mal Christ oder sowas!
00:56:14: Ich find's einfach interessant weil ich mich eben interessiere für Menschen und wie Menschen funktionieren und für Glauben und was uns ausmacht usw.
00:56:23: Das wieder das Gleiche, ich mach eigentlich genau nur das gleiche.
00:56:27: Ist das so dass du sowas immer hast?
00:56:30: Also, dass du immer so irgendein Hyperfokus-Thema hast und ohne ... fehlt dir was?
00:56:36: Nö.
00:56:36: Nicht immer!
00:56:38: Aber das fluctuiert auch manchmal und so... Manchmal ist mein Hyperfokuss-Themal auch mal ein Buch zu Ende schreiben oder mein Album machen oder so.
00:56:46: Und deswegen, mein Freund hier ich halte es nochmal in die Kamera Das leise Ja ist dein Buch, was gerade draußen ist.
00:56:52: Ich möchte gern wissen Wie lang hast Du daran geschrieben und wie war dieser Prozess?
00:56:58: War das auch Wie du es jetzt gerade hast, dass du sagst zehn Stunden am Tag und ich baller das durch.
00:57:04: oder wie war das?
00:57:06: Weil das ist ja jetzt das wenn Leute sagen ey Ich möchte halt selbst wenn du mit dem schon gelangweilt bist.
00:57:11: Ist ja dieses jetzt in diesem moment wo der podcast rauskommt Für die menschen da draußen das aktuellste von dir So physisch manifest was sie in die hand nehmen können?
00:57:21: wahrscheinlich Und deswegen meine meine frage dazu wenn sich nicht total langweilt wenn du sie mir noch beantworten magst
00:57:26: überhaupt Nicht.
00:57:27: und das buch langweilten mich auch noch nicht dafür.
00:57:29: Es ist noch neu genug
00:57:30: Yes!
00:57:31: Das habe ich, glaube ich innerhalb von sechs oder acht Wochen immer morgens geschrieben vor der anderen Arbeit die es so gemacht hab.
00:57:38: Also immer so zwei Stunden hat gar nicht lange gedauert und dann lag das aber sehr, sehr lange rum weil ich es nicht geschafft habe diese einzelnen Texte irgendwie in eine Form zu bringen dass im Buch draus wird Und... Dann lag es noch länger um und noch länger und dann habe ich mir irgendwann eine sehr gute Lektorin geholt Die mir geholfen hat das in eine form zu bringen.
00:57:58: Genau, aber es war eigentlich was... ...floss das sehr gut aus mir raus.
00:58:02: Das waren keine zehn Stunden Tage.
00:58:05: War das dann deine Morgenroutine nach einer dieser Schulen?
00:58:07: Dass du gesagt hast immer um die gleiche Zeit, ich setze mich hin und schreibe jetzt zwei Stunden und zack!
00:58:13: Manchmal war's auch nur eine Stunde.
00:58:14: da war nicht so streng mit mir, weil es war nicht mein Fokus.
00:58:18: Es war eher wieder ein schreibenes Atmenthema.
00:58:21: Und am Morgen ein bisschen atmen, ein bisschen mehr oder weniger egal.
00:58:25: Genau, das war dann eher so.
00:58:28: Ja, und das war als Erster was ich geschrieben habe nach den Gedichten.
00:58:30: Und da war dann auch schon wieder ein Jahr oder so dazwischen.
00:58:32: also... Nach dem Gedichten hab' ich lange gar nicht mehr geschrieben.
00:58:36: Gar nicht?
00:58:37: Fast nicht.
00:58:37: Vielleicht mein Instapost aber sonst fast nix mehr.
00:58:41: Wie hast du da gehabt mit?
00:58:43: Schwierig!
00:58:44: Schwierigg!
00:58:45: Also mal genug anders zu tun hat merkt man's vielleicht nicht so schnell Aber es war keine kluge Entscheidung.
00:58:55: Das heißt du hast gemerkt dass das fehlt.
00:59:01: Ich merke das oft erst, wenn ich wieder anfange.
00:59:05: Das beim Atmen glaube ich ein bisschen anders.
00:59:07: Also hatte schon Panikattacken bevor ich in die Schule kam und die treten sich oft um Luftnot.
00:59:14: Also das habe ich dann schon gemerkt dass man diese Luft fährt.
00:59:16: Das merkt man relativ schnell.
00:59:18: Beim Lesen oder beim Schreiben und bei anderen Sachen die einem gut tun ist es halt oft so, dass man es erst merkt, wenn man es wieder macht.
00:59:24: Was schreibst du gerade?
00:59:28: Geschichten!
00:59:30: Verschiedene Geschichten schreibe ich die auch nicht so viel mit Selbsthilfe und Ratgeber Sachen zu tun haben, sondern da mache ich mich gerade ein bisschen frei oder versuche mich davon freizumachen.
00:59:40: Deswegen habe ich es auch nachgefragt wie das für dich war also diese neuen Wege zu gehen.
00:59:45: Ich schreibe Geschichten genau.
00:59:48: Gibt's schon irgendwas?
00:59:50: Hast du schon irgendeinen Ziel damit oder du ballerst einfach?
00:59:54: Ich baller aber das wird auch erscheinen denke ich.
00:59:58: Ich glaube das wird erscheinend sind auch zwei Sachen sind ziemlich weit und eines jetzt auch relativ weit.
01:00:04: Also da wird auf jeden Fall einiges kommen, glaube ich.
01:00:08: Vielen Dank für deine Zeit mein Lieber!
01:00:10: Ich danke dir!
01:00:11: I appreciate it und vielen Dank fürs Erzählen, vielen dank fürs Fragen... ...und vielen Dank für das Juwelen.
01:00:19: Ein paar schöne Juwellenabwerfen für die
01:00:21: Leute.
01:00:22: Im Vorbeigehen hat der Mann ein paar Juweln abgebaut.
01:00:25: Schön!
01:00:26: Ich freue mich wenn irgendwas dabei war.
01:00:27: Danke dass ich hier sein durfte
01:00:29: Immer Und du bist mir ein sehr sehr sehr willkommener Gast.
01:00:37: Deine Art immer sehr inspirierend, auf eine sehr zurückhaltende aber sehr scharfe, klare Art und Weise wirklich wirksam.
01:00:52: Das ist echt toll!
01:00:53: Schön!
01:00:53: Ich danke dir dafür!
01:00:54: Danke schön!
01:00:56: Ich bedanke mich von Herzen dass ihr heute wieder dabei wart.
01:00:58: dieser Podcast
01:00:59: wird produziert von mir
01:01:01: Audio- und Video Editing sowie Ausspielung von Robert Schultz Backoffice und Organisationen von Becky Wellecker.
01:01:09: Ihr erreichst uns unter coachingatcurris.de und alle Infos zu dieser Episode und allem Weitere findet ihr in den Shownotes!