Meditation, Coaching & Life
00:00:00: Herzlich willkommen bei Meditation Coaching in Life.
00:00:02: Mein Name ist Michael Kurt, auch bekannt als Curse!
00:00:06: In dieser Woche gibt es ein bisschen was Besonderes hier im Podcast.
00:00:10: Da ich gerade mit kleinen gesundheitlichen Herausforderungen zu kämpfen hatte konnte ich keine neue Folge für diese Woche aufnehmen aber wir haben die Gelegenheit quasi
00:00:20: beim Shopf
00:00:21: gepackt.
00:00:22: In der heutigen Folge möchte ich ein Gespräch teilen das sich vor einigen Monaten mit Dominic Barcro geführt habe chronisch-schmerzfrei.
00:00:31: Passender zum Thema können es gar nicht sein, wir sprechen über den Körper und über den Geist.
00:00:36: Wir sprechen auch über Rapmusik, über Herausforderungen und vor allem hat Dominic sehr viele sehr interessante Verknüpfungen von Körper und Geist aufgezeigt!
00:00:47: Viel Spaß und viel Freude bei dieser Spezialfolge über Körper und geist.
00:00:54: Hallo Mike erstmal herzlich willkommen und schön dass du hier bei uns bist freue mich total.
00:01:00: Vielen herzlichen Dank für die Erlangen, ich freu mich auch.
00:01:02: Total gerne!
00:01:03: Ich habe in der Vorbereitung auf unser heutiges Interview mir mal meine Spotify All Time Classics angeguckt.
00:01:09: Ich hab da so eine Liste von ja knapp tausend Songs und hab gesehen dass elf Lieder davon von dir drauf waren.
00:01:16: Wow
00:01:17: okay.
00:01:17: Ja
00:01:17: ja schon
00:01:18: ein Prozent geknackt.
00:01:19: Die einen Prozent gekknackt schon gar nicht so verkehrt und bin da so ein bisschen über die Daten gesteupert.
00:01:25: Art of War war dabei von DJ Desk June zwei Tausend Zwei ... repräsentieren von Assad.
00:01:31: Ja, okay...
00:01:32: Vielleicht da, das habe ich mich noch mal reingehört, konnte ich mich auch in ganz viele Emotionen reinversetzen und ganz viel auch aus einem Jahr.
00:01:37: zweitausend, glaube ich muss das gewesen sein Feuerwasser?
00:01:39: Ja,
00:01:39: zwei-tausend eins kamen.
00:01:40: vielleicht war zwei tausend... ...zwei-tauend eins.
00:01:43: Ah ok!
00:01:44: Zwei-tausend-eins.
00:01:44: Von außen auf dem zweiten Album dann so ja.
00:01:47: Also auf jeden Fall Tracks wo ich reingehörte aber natürlich auch viele neue musste aber gerade bei den alten ein bisschen schmunzeln und dran denken weil ich das jetzt mal zurückdividiert habe.
00:01:56: Das ist ein verdammtes Vierteljahrhundert her.
00:01:59: Wahnsinn geht es dir auch manchmal so, dass du sagst, wow krass!
00:02:02: Wie lange ich schon in diesem Game mit dabei bin und ja wie alt ich dann quasi auch mit Hip-Hop geworden
00:02:08: bin?
00:02:10: Ich war gerade auf der Tour zum fünfundzwanzigsten Jubiläum meines ersten Albums.
00:02:16: Mein erstes Album Feuerwasser ist zwanzig, fünfzwanzzig rausgekommen.
00:02:20: Und als ich da auf dieser Tour war, war das schon ... seltsames Gefühl, was ich auch nie hätte vorher sagen können.
00:02:30: Weil ich vor fünf zwanzig Jahren natürlich nicht irgendwo in meinem kleinen Studiokeller gesessen habe und meine Songs gemacht haben mir gedacht hab, ah warte mal ab!
00:02:38: In einem Vierteljahrhundert gehe ich damit noch einmal auf Tour und stehe nochmal auf der Bühne und so.
00:02:44: Daran habe ich natürlich gar nicht gedacht.
00:02:45: Ich habe nur dann gedacht okay jetzt mache das Album und es muss gut werden oder es kommt jetzt raus und habe natürlich nur an morgen und übermorgen gedacht.
00:02:52: Und dann fünf, zwanzie Jahre später zurück zu gucken Und auf der einen Seite zu sehen, wie viel passiert ist.
00:02:57: Auf deiner Seite zu sehnen, wie viele Zeit vergangen ist und wie kurz es sich aber gleichzeitig auch angefühlt hat.
00:03:06: Aber okay, das ist okay!
00:03:07: Aber dass wirklich Verrückte oder das was mir so... ...und dann werde ich gleich schon mal pathetisch am Anfang der Folge so, dann haben wir das schon mal aus dem Weg geräumt.
00:03:20: Kannst nachher nur noch konkret und zynisch werden.. ..aber das was mich am krassesten erwischt hat dabei war das Gefühl, dass manche Dinge in meinem Leben irgendwie einfach... ...dass ich echt viel Glück gehabt habe in manchen Aspekten.
00:03:39: Dass ich fünfzehn Jahre später immer noch damit auf Tour gehen kann, dass da teilweise mehr Leute also... Da waren mehr Leute auf den Konzerten als vor fünfundzwanzig Jahren, als das ganz neue und ganz hype usw.
00:03:54: waren jetzt fünfzehnt zwanzig Jahre später mehr Leute Und das ist nicht selbstverständlich.
00:04:01: Also da irgendwie das Gefühl zu haben, so ey ich bin da wirklich... also ja, ich habe Glück gehabt oder ich bin gesegnet oder was auch immer.
00:04:12: Gesegnend hört sich so doof an als ob irgendjemand kommt und dir persönlich so weihwasser ins Gesicht spritzt.
00:04:18: Darum geht es nicht!
00:04:19: Aber irgendwie um das Wert zu schätzen, das war sehr noch eine Schippe dem Patos.
00:04:29: Ja, ich sag mal so Demut oder Dankbarkeit war halt eigentlich eher das Gefühl.
00:04:33: Es war nicht so, guck mal wie geil!
00:04:36: Das war eher so okay krass.
00:04:38: Dazu habe ich nur einen Teil beigetragen der Rest war dann irgendwie Umstände und so weiter und so.
00:04:44: Und ich war sehr
00:04:46: glücklich
00:04:47: und dankbar dass das... ...twanzig Jahre später noch so passieren kann und dass ich jetzt zum Beispiel mit dir hier sitze und du sagst mir ey Der Track von dem DJ Desu Album Art of War, das war auch ein Jahrzehnte oder viel leichter und so weiter.
00:04:58: Weißt du?
00:04:59: Wir sprechen über Songs die für mich in zwanzig sechs, zwanzich Jahre alt sind und du sagst ich kann nicht noch dran erinnern und ich kann mich an diese Gefühle erinneren oder die sprechen heute noch zu mir.
00:05:07: Ey!
00:05:07: Das ist für mich nie selbstverständlich.
00:05:12: Ja voll.
00:05:14: Ich finde diese Einstellung dazu ja dann auch so schön.
00:05:17: also da nicht mit Wehmut irgendwie darauf zurückzugucken sondern letztlich zu sagen es ist ja Wahnsinn wie... Privilegiert ich diesbezüglich auch bin, aber natürlich ist es immer auch den eigenen Teil, dem man da mit reingegossen hat.
00:05:29: Aber ich habe dann auch die alten Tracklists mir noch mal angeguckt und das sind halt viele Künstler wo ich mir dachte wow damals auch krass populär gewesen und dann zumindest ich jetzt irgendwie seit fünfzehn Jahren nichts mehr von gehört und sie sind auch scheinbar mit Musik dann auch ihr Geld nicht mehr mit verdienen können.
00:05:44: Das zeigt dabei ja auch von einer gewissen Aktualität der Themen dass du die Themen die damals angesprochen hast ja auch mitgenommen hast.
00:05:53: Das hat sich ja irgendwo auch auf deinem gesamten beruflichen Weg geebnet.
00:05:59: Du magst uns vielleicht mal mitnehmen in so die Zeit, als du gemerkt hast hey Musik ist mein Thema das ist mein Baby ich liebe das.
00:06:07: aber ich habe da irgendwie auch noch eine andere berufliche Leidenschaft, die du ja irgendwo immer schon versucht hast in den Tracks mit auszudrücken.
00:06:15: Magst uns einfach mal ein bisschen mit auch auf deine beruflichere Reise nehmen wie das damals angefangen hat dass du durch Richtung Coaching auch mit entwickelt hast.
00:06:21: Es war eigentlich erstmal eine rein private Sache.
00:06:26: Weil ich immer gedacht habe, wenn ich Musik mache und das mache was ich liebe dann werde ich ein glücklicher Mensch.
00:06:37: Es wird uns ja auch oft erzählt so find your purpose oder Wenn du den Job hast den du liebst dann musst du nie wieder einen Tag arbeiten in deinem Leben.
00:06:46: Das ist alles Blödsinn Jeder von uns weiß es.
00:06:50: Wenn jemand wahnsinnig gerne Kindergärten werden wollte, dann hat er trotzdem Stress auf der Arbeit.
00:06:55: und ich glaube wenn man sowas macht wie Entertainment Musik Film Sport oder sowas was schon sowas ist wo man ja auch sehr viel so persönliche Träume und Sehnsüchte hinein projiziert Dann wird das noch dann wird das vielleicht sogar noch stärker noch krasser.
00:07:13: dieses Gefühl von ah wenn ich das schaffe wenn nicht die goldmedaille bekommen oder wenn ich die bestzeit laufe ... einen Top Ten Charts Album rausbringe, dann... ... habe ich ja meinen Ziel erreicht.
00:07:24: Mein Purpose erfüllt und dann werde ich ihn glauben bin ich glücklich!
00:07:29: Und dieses dieser Gedanke oder dieses dieses Gefühl hat mich viele viele Jahre getrieben und... Ich hatte viele Glücksmomente die waren dann aber auch wieder vorbei und ich hab immer gedacht ah ich habe irgendwas nicht richtig gemacht.
00:07:44: Ich bin noch nicht gut genug, ich bin doch nicht erfolgreich genug.
00:07:49: Was weiß ich was genug?
00:07:50: Wenn nicht fünfhundert Leute aufs Konzert kommen, sondern siebenhundert.
00:07:54: Dann das Album nicht auf Platz zwölf in den Charts landet, sondern auf Platz zwei dann!
00:08:01: Ich habe also immer dem Glück hinter der nächsten Ecke hinterhergejagt und hab jetzt schon Worte benutzt wie hinterher jagen getrieben usw.. Das war der Mindstate in dem ich mich jahrelang befunden habe ohne es zu merken.
00:08:13: Und mit den Jahren ist mir immer mehr bewusst geworden dass das Glück hinter der nächsten Ecke liegt.
00:08:20: Da könnte eine coole Erfahrung liegen, ein schöner Glücksmoment.
00:08:23: aber dieses Erfülltsein als Mensch so ein glücklicher Mensch sein oder ein erfüllter Mensch sein ausgeglichener Mensch zu sein Zufriedener Menschen zu sein das habe ich nie hinter den nächsten Ecken gefunden.
00:08:37: und dann ist mir irgendwann das Gegenteil bewusst geworden.
00:08:39: Mir ist bewusst geworden dass sich dadurch dass ich immer so getrieben war immer so gehetzt war Dass ich dadurch immer unglücklicher geworden bin Und dass auch viele Dinge die Mir wichtig waren im Leben immer auf der Strecke gelassen habe, immer hinten angestellt habe.
00:08:54: Immer Kompromisse gemacht habe wegen dem Druck des Erfolgs.
00:08:59: Wegen dem Druck der Leute um mich herum und so weiter auch in meinem eigenen inneren Druck Und als ich das irgendwie gemerkt habe wusste ich ja gar nicht was ich damit machen soll denn Ich kannte ja nur meine Strategie höher schneller weiter Als habe ich erstmal versucht zu kompensieren erst mal gedacht naja okay es geht nicht um mehr Erfolg Es geht um mehr Urlaub Es geht nicht um mehr Erfolg, sondern es geht um mehr Freizeit.
00:09:22: Work-Life Balance so!
00:09:23: Ich muss mehr Party machen, muss mehr trinken und essen usw.
00:09:28: Und auch da... Auch das greift natürlich dann nur irgendwie bis zu einem bestimmten Punkt.
00:09:35: Es wurde mir also immer klarer, dass es nicht weitergeht.
00:09:37: Ich hatte aber keine Lösungstrategien.
00:09:39: Irgendwann habe ich das wirklich ein, zwei oder drei Jahre vor mir hergetragen.
00:09:44: Wie sich dann irgendwann gemerkt haben ist, es geht nicht mehr weiter.
00:09:49: Ich kann jetzt noch ein, zwei Jährchen so weiterdrücken.
00:09:51: Aber dann kommt wie ein riesiger Crash.
00:09:53: Dann habe ich vorher die Reißleine gezogen.
00:09:56: Hab meine ganzen beruflichen Sachen mal auf Eis gelegt, Verträge gekündigt, Verträge sind ausgelaufen und gesagt, ich mache erst einmal kein Album.
00:10:04: Ich stelle mich nicht auf irgendeine Bühne.
00:10:06: Ich muss jetzt erstmal den Menschen Michael kennenlernen und gucken was braucht der eigentlich?
00:10:15: Und wie geht es eigentlich weiter in meinem Leben?
00:10:20: Und das habe ich dann gemacht und es war natürlich ein langer Prozess, in dem mir ganz viel begegnet ist.
00:10:26: Systemisches Coaching, Therapieformen, verschiedene Arten von Einzeltherapiegruppen, Therapien verschiedener Ansätze Meditation, Buddhismus dann irgendwann und so weiter.
00:10:36: Es ist mir alles immer auf diesem Weg begegnete.
00:10:38: Ich wollte gar nicht buddhist werden!
00:10:39: Ich hatte das alles gar nicht vor.
00:10:42: Ich wollte einfach... ...nicht mehr leiden.
00:10:47: Weißt du?
00:10:48: Und auf diesem Weg sind mir diese ganzen Sachen begegnet.
00:10:52: Jetzt komme ich zur Beantwortung der beruflichen Frage, dann war es irgendwann so nachdem ich selber diesen Weg der Zeit lang gegangen war und dort viele Sachen gemacht habe und bei mir im Leben Veränderungen festgestellt habe.
00:11:09: Dann habe ich mich daran erinnert dass ich damals als kleiner Junge schon gesagt habe Ich will mal Psychologe werden.
00:11:15: Als in der zweiten Klasse habe ich gesagt ich werde Psycholobe werden.
00:11:17: das war mein Ziel.
00:11:18: Und ich habe angefangen, Psychologie zu studieren an der Uni tatsächlich.
00:11:22: Und dann bin ich dahin wieder zurückversetzt worden in dieses Ey!
00:11:26: Du hast dich eh immer dafür interessiert.
00:11:27: das war immer ein Teil von dir du wolltest es immer machen.
00:11:29: Das war immer schon Teil auch von deinen Texten dieses Wer Bin Ich?
00:11:32: wer sind die anderen?
00:11:33: wie finden wir uns selbst dieser Welt?
00:11:35: Wie finden wir zueinander in der Welt?
00:11:38: und jetzt hab' ich das mal selber erlebt so ganz intensiv was diese Dinge machen können Und ich fand es einfach wahnsinnig interessant und ich wollte's einfach lernen.
00:11:50: Das begeistert mich so sehr, ich will das lernen!
00:11:53: Und dann habe ich angefangen meine erste Ausbildung zu machen an der Uni Köln zum Systemischen Coach... ...und von dort hat sich das dann entwickelt.
00:12:00: Erst danach kam dann irgendwann der Punkt dass ich gesagt hab, oh, will ich damit eigentlich irgendwas machen?
00:12:06: Will ich selber mal ein Coaching geben.
00:12:08: oder will ich eigentlich Musik machen oder will beides?
00:12:10: ... dann an einem etwas späteren Zeitpunkt dieser, diese Sache.
00:12:18: Okay ich habe das jetzt selber erfahren und dann hab' ich's gelernt... Und jetzt möchte ich es vielleicht an andere Menschen weitergeben!
00:12:26: Ah, das ist so spannend weil das ist eine Geschichte die bisher aber ganz vielen Coaches so, dass sie gesagt haben hey ich hab das eigentlich erstmal aus so einer Art Eigennutz gemacht, weil ich mir selbst helfen wollte.
00:12:37: Ich hab dann auch bemerkt was funktioniert bei mir selbst und dann auch so diese Spannung dahinterher.
00:12:41: wenn das bei mir klappt Vielleicht klappt das ja auch bei anderen Leuten.
00:12:44: Wenn mir das geholfen hat, vielleicht kann ich das auch weitergeben?
00:12:47: Du hast ja gerade schon gesagt du hast dann auch diese Ausbildung als systemischer Coach genossen.
00:12:52: Magst du die Leute mal abholen was so der Unterschied ist zwischen systemischen Coaching-Strategien also jetzt nicht auch in Detail weil ich glaube
00:12:59: dass wir
00:12:59: Podcast machen und so einer psychologischen therapeutischen Sichtweise.
00:13:05: Also es gibt ganz viele verschiedene Ansätze.
00:13:10: Auch in der Psychologie gibt es ja viele verschiedene Ansätze.
00:13:14: Es gibt Verhaltenstherapie, es gibt Tiefenpsychologie und so weiter.
00:13:18: Und der systemische Ansatz ist einer dieser Ansätze, der auch in Therapien oft verwendet wird, auch in der psychologischen Psychotherapie verwendete wird, der aber auch in diesem Coaching-Bereich stattfindet.
00:13:32: Wenn man das jetzt mal ein bisschen voneinander abgrenzen will könnte man sagen dass klassisches Coaching Er greift bei der liebe Veit Lindau, auch unser recht bekannter Coach in Deutschland hat das mal genannt.
00:13:49: Bei Menschen mit normalen Alltagsneurosen.
00:13:53: also man kommt erstmal mit Alltagproblemen Job Entscheidungen im Job Karrierewechsel Kündigung und so weiter umziehen andere Strukturen Veränderung von Umfeld berufliche Probleme.
00:14:08: So bin ich zum Beispiel auch ... während meiner Zeit damals, bevor bei mir der große Wandel stattgefunden hat.
00:14:14: So bin ich auch beim systemischen Coaching gelandet weil ich in der Albumproduktion... ...große Probleme hatte mit der ganzen Koordination und den ganzen Menschen und mit den ganzen Interessen.
00:14:27: Und da habe mich zum systemischen coaching gegangen mit einer ganz konkreten Frage Ich mache hier ein Album, da gibt es verschiedene Beteiligte.
00:14:33: Ich weiß nicht Kommunikationsprobleme und Entscheidungsfindungsproblemen usw.
00:14:37: Das ist so ein klassisches Coaching-Thema, mit dem man kommen könnte.
00:14:43: Und das systemische Coaching was das auszeichnet ist dass es einen zwei Sachen.
00:14:49: erstens wie der Name sagt systemisch.
00:14:51: Das heißt man schaut immer auf das System in dem das Problem stattfindet.
00:14:57: Das heisst okay du hast ein Problem das existiert nicht isoliert das hat immer nen Kontext.
00:15:02: Was ist das System?
00:15:03: Aha!
00:15:03: Das System is Musik oder das System meine damalige Beziehung, meiner damaligen beschissene Beziehungen zu meinem Manager und so weiter.
00:15:12: Das heißt es wird immer geguckt was für Faktoren spielen in diesem System mit die man sich anschauen könnte.
00:15:19: wenn man einzelne Teile des Systems verändert verändern sich auch immer der Rest.
00:15:25: Da gibt's ein schönes Bild.
00:15:26: stellt ihr vor also für die Leute die uns jetzt hören ihr müsst das jetzt visualisieren.
00:15:32: Stellt euch vor ihr habt einen Stift, ne?
00:15:34: So ein Bleischift oder ein Kuli Und auf der Spitze oben drauf liegt perfekt ausbalanciert ein Blatt Papier.
00:15:41: Das liegt also flach da oben drauf und ist komplett perfekt aus balanciert, und das ist dadurch perfekt aus Balanciert dass oben auf diesen Papier lauter kleine Figuren stehen die sich alle in Harmonie zueinander bewegen als immer wenn der eine links geht geht der andere rechts und dadurch bleibt das Papier stabil.
00:15:59: Und das ist ein System.
00:16:03: Das Papier dieses Systemen bleibt stabil Weil die Leute, die Männchen, die da oben drauf stehen sich alle nach bestimmten Vorgaben, nach bestimmte Regeln und Absprachen zueinander verhalten.
00:16:17: Bewusste und unbewusst!
00:16:20: Wenn jetzt ein Problem in diesem System auftritt und nur eine einzige Person im System tanzt aus der Reihe macht was dagegen muss das ganze System anpassen oder es kippt?
00:16:36: Das Blatt fällt runter und alle Figuren fallen runter.
00:16:40: Das ist ein sehr schönes Bild für die Systemik, man schaut also gibt es jetzt schon irgendwelche Personen oder irgendwelchen Teile dieses Systems, die so aus dem Ruder laufen dass sich alle anderen anders positionieren müssen und dadurch eine Unruhe reinkommt?
00:16:52: Oder vielleicht kannst du diese Person sein, die etwas verändert und dann den Rest des Systems dazu zwingt sich entweder anzupassen oder das System kippen zu lassen und ein neues System aufzustellen.
00:17:05: Das ist der eine Aspekt, das ist nur mal so ein Bild.
00:17:07: Das fand ich für mich und viele Kontexte sehr interessant.
00:17:12: Der zweite Aspekt im systemischen Coaching – wenn unser Kopf noch nicht genug raucht jetzt – ist dass man im systemischem Coaching einen sehr schnellen und direkten Fokus auf die möglichen Lösungen lenkt.
00:17:31: D.h.,
00:17:32: das Problem selbst wird nur oder wird so lange besprochen, bis man genug Informationen gesammelt hat.
00:17:39: Aber dann springen wir sofort in die Frage nach okay was könnte eine mögliche Lösung sein?
00:17:45: Also der Praxisbezug?
00:17:46: letztlich ja?
00:17:47: Ja das unterscheidet es von einigen Therapieformen wo er vor allem von der tiefen Psychologie oder so erst viel mehr im Problem sich befunden wird und das Problem gedreht und gewälzt wird um es zu durchdringen.
00:18:00: ist es in einem systemisch Coaching Ansatz eher so, dass man sagt okay ich habe jetzt das Problem verstanden.
00:18:07: Was könnte denn die Lösung sein?
00:18:08: oder was würdest du dir wünschen?
00:18:10: Oder wie wäre es denn wenn es perfekt wäre?
00:18:12: oder und so weiter.
00:18:13: was das systemische Coaching dann von irgendwie Wunschdenken unterscheidet ist, dass es nicht nur darum geht ja Mensch sagt doch mal wie's wäre und dann sagst ach ja am schönsten wäre es wenn ich zehn Millionen Euro hätte blablabla sondern es geht darum dass man konkret schaut Was funktioniert schon?
00:18:30: oder was für Ressourcen habe ich jetzt schon auf dich zurückgreifen kann.
00:18:34: Wie kann ich diese ressourcen optimal nutzen, wie kann ich sie erkennen und optimal nutzen um die nächsten Schritte zu tun?
00:18:43: Und dann immer zu schauen okay wir müssen ja nicht gleich bei der zehn von zehn landen.
00:18:47: aber wenn mir jetzt auf der zwei von zehn sind... ...was sind denn die ressourzen die wir haben um auf die drei von zehn zu kommen oder auf die vier von zehn zukommen?
00:18:54: und dann gucken wir noch mal das sind die ressources.
00:18:56: was hat sich verändert was hat es verbessert?
00:18:58: Ah, vielleicht haben sie die Probleme geschiftet.
00:19:00: Was sind jetzt die Ressourcen, die ich habe um von der vier auf die fünf zu kommen und so weiter?
00:19:04: Und das ist der systemische Ansatz... ...und der hat mir damals also vor allem in Dingen, die mit Geschäftlichen, Business Entscheidungen, Job Entscheidungen oder anderen Lebensentscheidungen zu tun hat, hat mir das sehr geholfen und ich fand es sehr effektiv und vor allem auch sehr positiv und sehr energetisierend, weil du eben aus der sogenannten, so nennen wir das aus der Problem-Trans in der du bist oh Gott, dass funktioniert nicht.
00:19:38: Und mir geht's schlecht!
00:19:39: Das ist das auf eine smarte Weise in die Lösungstrans kommt, dass du auf einmal deine Gedanken benutzen, dass das deine Gedanken die ganze Zeit kreisen.
00:19:50: Wir nehmen sie aus der negativen, aus der problemspirale raus und packen sie in die positive, in die lösungsspirale rein und sagen lass sie doch mal da kreizen Wenn du schon kreisende Gedanken hast, dann doch gerne in der Lösungstrans.
00:20:03: Und das ist das was ich so geil und so spannend und so positiv und so hilfreich im systemischen Coaching finde.
00:20:09: Voll!
00:20:10: Ich muss dir die ganze Zeit schmunzeln weil ich das gerade mit dem abgeglichen habe was wir machen und dass es letztlich also natürlich in einem anderen Kontext einen Schmerztkontext über genau das Gleiche.
00:20:18: Da haben wir sechs große Player von denen wir wissen diese Dinge können wir selbst beeinflussen und sie müssen sich auch austangieren also von Regneration und Schlaf Von Bewegung von Ernährung von Psychologie von Stressmanagement von Sozialkontakten.
00:20:33: Und wir haben noch Psychologie mit drin, also anders was dann tatsächlich in diesen psychologischen Bereich geht.
00:20:37: und wenn du diese Sachen gut austan gierst Dann können sie sich gegenseitig auch befruchten.
00:20:42: also du kannst in so eine Positivspirale kommen.
00:20:44: und hier ist immer das Problem Leute sehen das alles und viele leute wissen das ja auch dass nicht alle wissen das.
00:20:50: aber viele Leute haben Verständnis inzwischen dafür dass das Dinge sind die sich gegensichtlich befrugten können.
00:20:55: Aber es fehlt halt immer die Die Frage, also erstmal gar nicht die Antwort sondern erst mal die Frage.
00:21:00: Nicht wie werde ich meine Schmerzen los?
00:21:02: Sondern was sind die ersten Schritte, die ich tun kann?
00:21:05: und die sind für viele Leute ja so unglaublich komplex weil ich sehe ich habe seit zwanzig Jahren Rückenschmerzen, Migräne mir schwindelig, vielleicht Depressionen.
00:21:11: Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll und das hast du ja auch gerade beschrieben dass man erstens ein Praxisbezug gibt Und dann zweitens eine ganz klare Lösung ausarbeitet, um halt einen Schritt weiterzukommen und nicht halt gleich den Weitsprung zu machen.
00:21:23: Wir müssen die sechs Meter nach vorne springen sondern erst mal den ersten Fuß vor der anderen machen.
00:21:27: Den zweiten Fuß danach.
00:21:28: und es gibt mit Sicherheit auch mal Schritte wo man sagt scheiße irgendwie habe ich mich umgedreht in die falsche Richtung gelaufen aber das dann wieder zu erkennen und sie sagen okay aber wir wissen ja wo die richtige Richtung ist.
00:21:37: Das finde ich halt so schön und das unterscheidet der Coaching Ansätze nicht zwangsweise.
00:21:42: also ich will da gar nichts diskreditieren Aber ganz häufig von doch eher theoretischen Konstruktionen, wo man dann das sehe ich leider recht häufig Dinge begründet warum sie sind wie Sie sind und danach einen Punkt setzt.
00:21:54: Und dann gar nicht in die Handung kommt.
00:21:55: und ich finde es total wichtig dass man Leute bevollmächtigt zu sagen wir geben dir Das Lenkrad wieder an die hand damit du halt selber steuern kannst und nicht Wir machen dich abhängig von einer ideologie von einer konstruktion sondern Du kannst jetzt selber die nächsten schritte mit natürlich ein bisschen hilfe gehen Weil wir Leute dann die Selbstwirkung wieder bringen.
00:22:17: und ich finde das ist was ganz, ganz wichtiges wenn Leute ein Gefühl haben.
00:22:20: Hey wow!
00:22:20: Ich habe das hier aus eigener Kraft geschafft weil man ja auch den Rück- oder den Unkurschluss für ins nächste Mal ziehen kann.
00:22:26: Okay ich war jetzt mal in so einer Krise hat mich da rein manövriert.
00:22:28: Ich kann mich da selber auch vielleicht mithilfe wieder rausmanövieren.
00:22:31: Und wenn das zukünftig wieder so ist weiß ich ja auf was verbaut stand ich setzen kann?
00:22:34: Oder halt wie du es gesagt hast die Player haben sich verschoben und wir müssen überlegen ob wir das nicht vielleicht nochmal ummodellieren.
00:22:40: aber... Ja, sehe ich viele Parallelen.
00:22:45: Würde ich gerne nachher, wenn das für dich okay ist nochmal drauf zurückkommen?
00:22:48: Na klar!
00:22:49: Mich würde vorgelagert noch mal eine Sache interessieren gerade auch aus deinem beruflichen Kontext.
00:22:57: Du bist ja dann auch diesen oder du hast diesen Spagat gemacht zwischen ok Ich mache weiter Musik und ich gehe aber auch den Weg dass sich ein Podcast mache, dass ich in diesem Coachingbereich reingehe.
00:23:10: Und nun ist die Hip-Hop-Szene ja irgendwo auch eine sehr starke Kunstszene, wo Künstler sind.
00:23:14: Wo Leute sind, die sehr offen sind.
00:23:16: Aber das ist ja mitunter auch nicht immer so, weil ich kann mich zumindest noch in den Zeiten erinnern, wo man gesagt hat hey da sind auch viele Kunstformen von Assyrap, Battlerap, Dissen und mit Sicherheit ist es dann nicht bei jedem Künstlern besonders gut angekommen.
00:23:32: Ist das... naja also als ich meine Ausbildung abgeschlossen hatte Und als ich tatsächlich auch schon die ersten ein, zwei Anfragen hatte von Coaching-Unternehmen.
00:23:47: Die gesagt haben so hey könntest du dir vorstellen bei uns vielleicht mal ne?
00:23:51: War ja auf diesem Scheideweg zu sagen bin ich jetzt Coach oder bin ich Rapper oder bin nicht beides oder was so und damit habe ich mich eine ganze Zeit lang echt geplagt und auseinander gesetzt.
00:24:05: Ich immer dachte, ich muss jetzt zwei Visitenkarten haben oder sowas.
00:24:10: Oh das T-Shirt als Coach und blaues T-shirt als Rapper?
00:24:11: Ja genau
00:24:12: wer bin ich denn jetzt?
00:24:12: nun?
00:24:13: Genau!
00:24:15: Und irgendwann war die einzige Antwort halt naja...ich bin ich und das sind alles Teile von mir.
00:24:22: Und ich kann ja jetzt weder in meiner Musik und in meinem Coaching irgendwie Ganzheitlichkeit und Integration predigen und dann selber irgendwie hier sitzen und mich aufsplitten wollen.
00:24:33: Das ist alles Teil von mir, ne?
00:24:37: Und das ist ja auch ein ganz wichtiger Punkt, dass man lernt seine eigenen Anteile zu integrieren.
00:24:43: Und an dem Punkt hatte ich natürlich wahnsinnig große Sorgen.
00:24:48: Ich habe gesagt okay was denkt denn irgendwelche Kollegen rapmäßig... Ich dachte natürlich auch wenn ich jetzt im Coaching Kontext den Leuten sage ich bin Rapper, dann finde ich alle unseriös!
00:24:57: Und wenn ich jetzt im Rap-Kontext den Leuten sage, ich bin Coach dann finden nämlich alle esoterisch oder komisch oder sowas.
00:25:05: Naja erstmal ist mir bewusst geworden die Leute in Rap-Context, die mich scheiße finden, finden mich eh schon scheiße und dann haben sie jetzt halt ein Grund mehr mich scheisse zu finden.
00:25:13: aber die finden mich ja eh schon Scheiße.
00:25:15: Also fuck all of them.
00:25:19: weil weißt du so?
00:25:22: Die Leute die mich mögen und die Leute die kennen und die Menschen die mich schätzen Die werden ja schon verstehen.
00:25:28: Und wenn die das nicht verstehen, dann kann man mit ihnen darüber reden und wenn nicht ist auch okay.
00:25:33: Weißt du?
00:25:34: Das ist so... ...und im Coaching-Kontext genauso.
00:25:37: Naja ich bin halt nicht wie die anderen.
00:25:40: Wenn Leute das Scheiße finden, findest sie das scheiß.
00:25:42: Gut!
00:25:43: Dann bin ich mit zittrigen Beinen losgestarrt und hab gesagt ok, ich mach mal meine ersten Workshops, guck mal wer kommt.
00:25:49: Ich starte da mal meinen Podcast, gucke mal ob überhaupt jemand zuhört.
00:25:53: Hab die ersten Schritte gemacht.
00:25:56: Gegenteil von dem passiert, was meine Ängste gesagt haben.
00:26:01: In der Coaching-Welt haben die allermeisten Menschen gesagt, oh interessant das ist ja mal eine ganz andere Biografie und da kommen ja ganz andere auch Backgrounds und da hat man jetzt mal Fünfzig Songs, die man schon einmal hören kann und da steckt ja voll etwas drin.
00:26:20: in der Coaging Welt war es auf einmal voll interessant.
00:26:25: Klar gab's da mal irgendwen, der in irgendeine Magazin geschrieben hat.
00:26:28: Üh, Kirst denkt jetzt erst Coach oder so.
00:26:30: Ja okay whatever!
00:26:31: Aber vom Prinzip haben eigentlich die allermeisten Leute gesagt... Also ich hab mehrere Nachrichten bekommen als mein Podcast kam von Kollegen, die gesagt haben Ich habe mir gedacht, ich hör mal was in der Cursor macht.
00:26:45: Dann hab' ich mir das angehört.
00:26:46: und dann habe ich gedacht hey Das ist ja genau eigentlich die Fortführung von dem, was er an seinen Texten erzählt hat.
00:26:54: Und ich habe einen also mehrere Rap-Kollegen, die wegen diesem Podcast angefangen haben zu meditieren oder angefangen habe einen Journal zu führen.
00:27:04: Oder angefangen hat eine Morgenroutine zu zu praktizieren.
00:27:08: Oder dann im zweiten und dritten Schritt auch ne Therapie angefangen hatten usw.
00:27:14: Es gab durchaus einige Kollegen aus dem Rap, die mir das Feedback gegeben haben.
00:27:18: ich wollte meinen Podcast rein hören angefangen haben zu meditieren oder ein journal zu schreiben oder so.
00:27:28: und also ich bin jetzt nicht verantwortlich dafür dass die leute in ihrem leben was verändert haben aber ich glaube das der podcast oder die bücher für einige leute die sonst vielleicht nicht mit dem thema so viel berührung hatten irgendeine tour aufgemacht haben.
00:27:46: vielleicht sie vielleicht auch gedacht haben naja jetzt wenn der professor doktor irgendwie war zu dem ich keine bezuge habe sowas erzählt na ja Also im Medium interessant, aber hey Curse.
00:27:56: Von dem habe ich vielleicht die Musik gehört oder so und das gucke ich mir mal an.
00:28:01: Und es reicht ja schon wenn jemand sagt ach das guck ich mir einmal an da bin ich mal interessiert weil dann kann ja eventuell was passieren.
00:28:08: wenn das dann... Wenn die Person dann sagt oh das ist zu spricht zu mir das hat Relevanz für mein Leben und das heißt Ja!
00:28:17: Es is eigentlich genau das Gegenteil von dem passiert was ich befürchtet hatte und auch dass ist ja voll.
00:28:24: die interessante live lesen muss nicht immer so sein hat auch ganz schlimm kommen können.
00:28:30: aber ja das war für mich auf jeden fall ein sehr Ja, auch sehr sehr wichtig ist und sehr wichtiger fahrung.
00:28:38: oder es ist ja so eine Interessante zahl mit der man mal rum geschmissen wird.
00:28:42: ich krieg sie nicht ganz hin habe Ich meine man sagt irgendwie so roundabout six ninety acht und neunzig prozent der engste werden nie tatsächlich zur realität.
00:28:49: also dass das eigentlich nur eine Fantasie Geschichte ist die wir uns selber erzählen was da ja so interessant ist, wenn man das jetzt mal auf eine rationale Ebene runterbrechen würde.
00:29:00: Man sagen könnte warum mache ich mir über Dinge Gedanken die ja aller Voraussicht nach sowieso nie tatsächlich zur Realität werden?
00:29:08: und erfahrungsgemäß ist es auch so wenn Dinge vor dem man Angst hat zur Realitet werden dass sie dann passiert sind und wir immer noch die Möglichkeit haben auch das Beste aus einer Situation raubrollen zu machen.
00:29:21: Ich finde es aber auch ganz schön, dass man da so ein ganzes Bild zeichnet.
00:29:24: Dass so eine Entscheidung ja auch von uns Coaches nie so gradlinisch sind.
00:29:29: Also dass man jetzt nicht sagt geil ich mache Musik, geil jetzt mach' ich noch Coaching das klappt immer und ich habe da irgendwie nie Selbstzweifel und bin irgendwie immer reingegangen und hat alles funktioniert sondern dass das auch Dinge sind wo man aus der Komfortzone mal ausgebrochen ist wo man vielleicht auch gesagt hat boah ich weiß gar nicht klappt das oder nicht?
00:29:44: Und die Erfahrung einem aber ja so ganz häufig lehrt natürlich auch nicht immer ... ist einfach mal auszuprobieren, es manchmal eine gute Sache anstatt... ... zu sehr über alles nachzudenken.
00:29:53: Korrigier mich da gerne wenn du das sagst!
00:29:55: Ich hab' das bei jedem Album, ich habe das bei jeden Buch,... ...ich hab' dass bei jedem Vortrag.
00:30:00: Ich denke mir jedes Mal,... ...Ich hab's bei jedem Auftritt.
00:30:04: Ich denk mir jedesmal,... ..."Ach du Scheiße, schaff ich das?
00:30:08: Klappt das?
00:30:09: Wird das
00:30:09: gut?".
00:30:11: Bin ich überhaupt ready?
00:30:12: Ich hab das je des
00:30:14: Mal!".
00:30:17: Ich habe mich mittlerweile damit abgefunden, dass ich das auch nicht los werde.
00:30:22: Und die Frage ist ja wie gehe ich da mit um?
00:30:28: Die eine Frage kann sein wie mache ich das weg?
00:30:31: aber vielleicht geht es ja nie weg.
00:30:32: Vielleicht ist es ein Teil von mir, vielleicht ist einfach ein Teil davon wie meine Psyche gestrickt ist.
00:30:39: Okay fine und dann sage ich aber gut was mache ich denn jetzt damit?
00:30:46: Wie ernst?
00:30:48: nämlich, dass?
00:30:48: ich nehme es natürlich total ernst weil ist ja mein Gefühl das kann nicht weglabern.
00:30:54: Aber wie verhalte ich mich dazu?
00:30:56: Mittlerweile ist es so, dass sich vor Auftritten halt einfach weiß.
00:30:59: Ich habe ein derbes Lampenfieber und wenn mir jetzt einer die Möglichkeit geben würde entweder jetzt auf die Bühne gehen oder zurück ins Hotelzimmer und mit ihnen hier gucken Und keiner wird's merken und es hätte keine negativen Konsequenzen ich würde mich immer dafür entscheiden zurück zum Hotel zu gehen eine Serie zu kommen.
00:31:19: Aber mittlerweile denke ich mir halt so, naja jetzt mal hier, jetzt machen wir's.
00:31:23: Und dann mach' ich das einfach und dann hab' ich auch immer Spaß da dran und dann wird es auch immer und mal besser.
00:31:29: Mal schlechter aber irgendwie kommt man immer auf der anderen Seite raus... ...aber ja das klappt bei mir erst seit ich einfach auch angenommen habe für mich selbst.
00:31:42: Das ist einfach so!
00:31:44: Ich kann jetzt gerade meinen Gedanken und meinen auch körperlichen Empfindungen Nicht trauen, also die sprechen nicht die Wahrheit.
00:31:50: Also sie sind da!
00:31:51: Das ist so wahr dass sie da sind.
00:31:53: aber die Geschichten die mir erzählen... ...sind Fantasien und damit das Gefühl da ist sitze ich halt oder stehe ich oder liege ich oder ist es halt so?
00:32:04: Aber die ganzen Gedanken die mit damit zusammenhängen ganz Projektionen das sind halt einfach Fantasieren und dann kann ich dir auch Fantasinen sein lassen und auf geht's Und dann machen wir es halt.
00:32:19: Also das hat sich aber auch erst lernen.
00:32:23: Ja, Akzeptanz ist immer ein großes Thema.
00:32:25: Auch wie bei uns im Schmerzkontext wenn man nicht akzeptieren kann dass es einem gerade schlecht geht dann denken viele immer an Resignation.
00:32:31: ich will das jetzt nicht wahrhaben Ich will die Probleme loswerden Aber letztlich dann zu sagen akzeptiere erstmal dass es da ist und ich kann ja trotzdem immer noch zielgerichtig gucken dass ich daran arbeiten kann.
00:32:40: aber selbst wenn's nichts in der Besserung führt Es ist wahrscheinlich immer noch besser zu sagen ich gehe in der Akzeptance als dass ich da so einen Widerstand und so Druck aufbaue Und dieser Druck dann sich irgendwo vielleicht noch ein anderes Ablass ventieren sucht.
00:32:51: Ich stelle mir das immer vor wie so einen kochender Topf, wo man oben Deckel drauf packt und sagt ich will es nicht wahrhaben, ich wills nicht sehen.
00:32:58: wenn's unten trotzdem brodelt wird er halt irgendwann den Deckel umschmeißen.
00:33:02: Man kann aber auch sagen ich nehme einfach den Decke runter und lass das vielleicht verdampfen.
00:33:08: Manche Sachen verdampft ja dann auch.
00:33:11: kocht auch mal über muss man vielleicht auch im nachgang wegwischen aber nichts ist so.
00:33:14: trotz es ist ja schon so dass dann auch wenn was verdammt die der inhalt des tops irgendwann auch ein bisschen näher wird.
00:33:20: und ich finde immer wir haben ja nicht nur so ein emotionales system aus dem wir dann vielleicht auch nicht zwangsweise rauskommen sondern auch im nachtgang sowas sowas sachlogisch ist wo man auch sagen kann hey, ich hatte vorher angst.
00:33:32: Aber hinterher war es doch vielleicht auch emotional ganz geil.
00:33:34: aber das war irgendwie für mich schön und ich hab's ja auch danach vielleicht konstantierend bewusst gemacht, weil ich ja auch das was danach kommt genieße.
00:33:43: Wohl wissen dass es im Vorfeld vielleicht die Hölle sein kann oder sich einfach nicht gut anfühlt.
00:33:48: Es gibt aus dem buddhistischen ein schönes Bild, wir werfen mit Bildern um uns hin mit dem Kochtopf und soweit ist auch schon nice.
00:33:56: Ich mag dieses Bild ein bisschen martialischer.
00:33:59: der Buddha hat das zwei Pfeile genannt und zwar gesagt körperlicher Schmerz Zum Beispiel, es kann aber auch eine andere Erfahrung sein.
00:34:08: Ein psychischer Schmerz ist in einer Trennung.
00:34:11: Was auch immer das ist der schmerz kommt Das ist die erste pfeil bam der trifft dich Der steckt ihn hier drin so und Jetzt kannst du dann da stehen und dir diesen pfeile angucken und sagen oh Ist er aus bambus oder isst der aus ebenholz?
00:34:31: Oder ist der fünfzig zentimeter lang oder ein meter lagen?
00:34:34: Oh, sind da drei Federn drin oder vier?
00:34:36: Sind die von der Ganz- oder von einer Ente.
00:34:39: Und währenddessen fängst du wahrscheinlich an zu sterben weil dieser Pfeil in dir drin steckt so.
00:34:45: Das heißt die erste Lehre quasi im Buddhismus ist erstmal zu sagen akzeptiert das ist ein Pfeile.
00:34:54: und jetzt mach erst mal erste Hilfe nimm den entweder raus geh zum Arzt nimm ne paar Rezepte am Ohl also mach erstmal was so Punkt eins.
00:35:04: Und während du dann aber meistens machst du das ja nicht, ne?
00:35:06: Meistens denkst du dir ja oh sind das Gänsefedern oder Hühnerfedern und ist der aus Bambus oder nicht.
00:35:12: Aus welcher Richtung kam der?
00:35:15: Und währenddessen kommt der zweite Pfeil in dich rein.
00:35:18: Pup!
00:35:18: Und der zweite pfeil ist der Schmerz und das Leid deiner Gefühle, deiner Emotionen, deine Gedanken über den ersten Pfeile.
00:35:27: Was bedeutet das?
00:35:28: was heißt das für mich?
00:35:29: warum passiert das immer mir?
00:35:32: und so weiter?
00:35:33: Und dadurch entsteht Leid.
00:35:34: Leid entsteht dadurch, dass etwas passiert und dadurch wie wir damit umgehen.
00:35:40: Und deswegen sagen wir dann halt aus einer buddhistischen Sicht okay als erstes ist die Erstversorgung der erste Pfeil.
00:35:47: er muss weg da muss raus der Atmos aufgesucht werden.
00:35:49: ja deswegen auch die Frage so ich habe öfter Schmerzen wenn mich zu meditieren hinsetze.
00:35:55: Dann ist die erste Antwort nicht, oh jetzt wandern wir mal auf den Berg und sprich mit dem Jogi.
00:35:59: Sondern die erste antwort ist was schonmal am Arzt?
00:36:02: Hast du eine Paraseltermul genommen?
00:36:04: Wo tut's denn weh?
00:36:05: vielleicht hast du das Knie verknackst weiß ich meine Punkt eins.
00:36:09: Und dann kommt Punkt zwei und Punkt zwei ist da wo halt Meditationsmethoden oder Coaching-Methoden und so weiter sehr gut ansetzen können zu gucken okay wie Was was is dass was sich darüber denke fühle usw.
00:36:24: Und wie verhalte ich mich dazu.
00:36:27: Wie ernst, nämlich das oder wie sehr verstrick ich mich darin?
00:36:29: Oder was davon ist wirklich wahr?
00:36:31: Oder habe ich vielleicht Ressourcen die mir dabei helfen damit anders umzugehen?
00:36:36: Oder sind das vielleicht Ängste oder Gedanken aus viel früheren Tagen kommen, die ich viel früher schon mal gelernt habe, die jetzt nur auf diese Situation angewendet werden und wo sie da begangen zu tun haben usw.
00:36:48: Das wäre dann also der zweite Schritt
00:36:53: Voll gut.
00:36:54: Die Analogie klaue ich mir auf jeden Fall, weil wir im Coaching viel vermitteln dass Schmerz etwas ist.
00:37:00: das ist unvermeidbar Auf emotionaler Ebene genauso wie auf körperlicher Ebene.
00:37:04: Wir alle werden.
00:37:06: Es ist sehr buddhistisch mein lieber da seid ihr da seid ja direkt schon können wir euch direkt einkächern.
00:37:11: Wir machen viel mit buddhistischer Psychologie weil diese Verknüpfungspunkte also wir hatten tatsächlich auch jemanden bei uns beim Coaching.
00:37:17: die ist eine Wissenschaftlerin und sie hat sich zur Aufgabe gemacht.
00:37:21: Auch Jahre haben bei uns im Coach Themen die aus der buddhistischen Sichtweise, aus der östlichen Sichtweise nicht nur aus dem psychologischen sondern auch aus dem traditionellen chinesischen Medizin denken.
00:37:34: Inzwischen halt auch wissenschaftlich bei uns belegt werden können und das ist erstaunlich wie viele Sachen funktionieren?
00:37:38: Nicht alles manche Sachen kann sogar wiederlegt werden das ist auch interessant aber auch viele Sachen die früher irgendwie in so eine Reinspiele rituelle Ecke gedrückt wurden wo man auch sagen kann hey you got a point.
00:37:49: und so dieses Thema dass wir aus Schmerzen nicht ausbrechen können und das, was wir mit einem denken.
00:37:57: Und das ist etwas, was viele Leute uns gegenüber schildern.
00:37:59: Ich will mein Leben lang schmerzfrei sein zum Scheitern verurteilt sind weil wir dann immer wieder merken, das was ich mir vorgenommen habe, das ist nicht realistisch es ist nicht einholbar.
00:38:08: Und viele Leute wenn sie das hören reagieren dann schon mit Panik.
00:38:11: Ich würde aber kein Leben in Schmerze verbringen.
00:38:13: Dann kommt aber der zweite Frage
00:38:14: an das was sich vorher gesagt habe ich will glücklich sein Ich will ein Leben in Glück verbringen und dann merkst du irgendwann so, ach du scheiß es geht nicht.
00:38:23: Und dann versuchst du's härter und wirst panisch und körperlich und geistig das gleiche.
00:38:28: Voll!
00:38:30: Das ist ja auch ein gewisser Perfektionismus der einem da wohnt.
00:38:33: Es muss immer alles perfekt sein.
00:38:34: Das ist was nie funktionieren kann.
00:38:37: aber wir haben zumindest – und das ist auch nicht immer einfach, das kenn ich aus eigener Geschichten – die Möglichkeit zu sagen, ich begib mich in dieses Leid Da kommt man auch schon gerne in dieses Mitleid.
00:38:46: Das ist bei uns oft verbunden mit so einer Obfachrolle, in die man sich dann unbewusst begibt, obwohl man das vielleicht einfach gar nicht möchte.
00:38:52: und man kann aber diese Obfachrolle rückwärts machen und sagen okay ich erkenne das jetzt hier.
00:38:57: was passiert hier?
00:38:57: Hier ist vielleicht eine Kausalkette in Gang gesetzt worden.
00:39:00: Ich habe den Schmerz gewisse Ängste geworden getriggert, gewisse Verhaltensmuster wurden wieder nach hochgeholt.
00:39:05: Und so verstehe ich dass das bei dir der Fall Nummer zwei ist weil ich kann schon den Fall Nummer eins nicht verhindern wenn er mich trifft.
00:39:10: den hab ich nicht kommen sehen Aber ich kann mich immer noch entscheiden ob ich sage Befasse mich die ganze Zeit mit Pfeil Nummer eins oder ich renne schnell weg damit ich Pfeile Nummer zwei jetzt nicht auch noch irgendwie den Brustkorb bekommen.
00:39:21: Ja super interessant, super spannend!
00:39:26: Du bist ja weiterhin auch noch dabei dass du sowohl Musik machst?
00:39:29: Ich komme immer wieder auf dieses Thema zurück aber es ist auch nicht spannend.
00:39:32: Ich nehme das nicht übel und gleichzeitig in so einem Coaching Bereich bist merkst du das is da... Verknüpfungspunkter auch aus einem musikalischen Bereich gibt, weil ich kann das jetzt von mir sagen.
00:39:43: Für mich ist Musik was für mich unglaublich heilsam sein kann und was mich auch in so ganz anderen Sphären schiftet.
00:39:50: also wenn du bei mir Juicy von Notorious BRG anmast dann weiß ich da bin ich sechzehn und fahre mit dem Fahrrad mit drei Bier im Sommerabend nach Hause und fühle mich total wohlig.
00:40:00: Woin gegen?
00:40:01: meine Mama wurde letztes Jahr beerdigt.
00:40:03: Wenn da manche Lieder gespielt werden dann weiß sie sofort dann fange ich auf Knopfdruck an zu heulen.
00:40:06: Also es ist ja schon Wahnsinn zumindest bei mir Musik mit Emotionen machen kann, nutzt du da Verknüpfungspunkt?
00:40:14: Also dass du sagst ich kann vielleicht selbst über die Musik heilen oder ich kann auch musikalische Aspekte in mein Coaching reinbringen und auch andersherum.
00:40:20: Ich kann Koachingaspekte auch in die Musik mit überführen.
00:40:34: Da das ja beides Teile von mir sind... Und ich als Mensch bin so mit Hip-Hop und Musik sozialisiert.
00:40:40: egal was ich mache, wenn ich irgendwo Gärtner ... werde, dann ist da auch irgendwie Hip Hop mit drin.
00:40:45: Weißt du?
00:40:46: Auf irgendeiner Art und Weise.
00:40:47: Jetzt wenn ich nur experimentiere ob die Tomaten besser wachsen... ...wenn sie nass hören oder so weißt du's.
00:40:55: Man kann schon jetzt hier auch rausprobieren aber bei mir würden Sie mit nass besser wachsen.
00:40:58: So weiß er!
00:41:03: Und
00:41:04: das ist eh überall drinnen.
00:41:07: Wenn ich einen Vortrag halte dann... verstecke ich mich auch nicht, sondern sage ich den Leuten von Anfang an.
00:41:12: Ich bin Rapper auch und dann sag ich ja so jetzt geht's los.
00:41:18: Und ich finde das auch wahnsinnig spannend weil ich auch merke dass auf Konzerten die Leute durch die Musik sehr offen sind für was ich zwischendurch erzähle.
00:41:35: Auf einem Konzert spiele ich nicht nur meine Songs, sondern ich rede zwischentrin mit den Leuten.
00:41:39: Ich erzähl hier Leuten was mir durch den Kopf geht vielleicht auch was in bestimmter Song.
00:41:44: Für mich bedeutet das, warum ich den geschrieben habe oder was es immer auslöst, fünf, zwanzig Jahre später und so weiter.
00:41:50: Und ich merke dass die Leute dafür auch sehr offen sind.
00:41:53: Ich glaube diese Verbindung kommt bei mir einfach ganz automatisch.
00:41:58: Es ist jetzt noch nicht so, das kann durchaus passieren, ich finde es auch spannend.
00:42:02: also noch gibt es keinen Format wo ich sage okay ich verbinde jetzt ganz bewusst Rap & Coaching und mach da irgendwie weißt du eine bewusste Konzept und ... weißt du?
00:42:16: Und macht das so, sondern zur Zeit passiert es einfach auf eine natürliche Art und Weise.
00:42:23: Dadurch dass das beides Teile von mir sind.
00:42:28: Und natürlich finden sich die Themen immer... Die einen Themen finden sich im anderen wieder aber eben auch auf eine ganz natürlicher Art und Weise.
00:42:35: Weil eben beides in meinem verqueren Kopf entsteht und dann irgendwie zu Papier oder zu Platte oder sowas halt gebracht wird.
00:42:45: Also du lässt es im Endeffekt einfach flown und sagst jetzt nicht ich konstruiere das und rekonstruiere da so, dass das eine irgendwie das andere damit beflügelt oder befruchtet sondern das ist einfach was ganz natürlich passiert?
00:42:54: Nichts so wirklich!
00:42:55: Ich finde das schon spannend.
00:42:59: Bisher ist es immer mehr miteinander verwachsen auf natürlicher Art und Weise.
00:43:04: Meine Ideen, die ich bisher dazu hatte das irgendwie mit einem Konzept zu verbinden.
00:43:08: Die sind noch nicht so richtig ausgereift gewesen bisher weil es hat halt noch nicht So richtig.
00:43:16: Ich hatte noch nicht die Zündung die Idee die dann so ja dass ist die perfekte Mischungen oder was auch immer.
00:43:21: vielleicht muss das auch gar nicht sein.
00:43:24: Vielleicht ist es auch vollkommen okay wenn man sagt heute Hör ich den Podcast und morgen höre ich das Album oder heißt du?
00:43:32: Ja voll!
00:43:32: Also wir sind in einer
00:43:33: Ordnung.
00:43:34: Wir sind nicht eine Person, das sagst du auch selbst.
00:43:36: Du bist ja nicht Curse der Hip Hopper und Mike der Coach sondern am Ende ist er beides in einem drin gewohnt und so hat jeder irgendwie aus seinen verschiedenen Facetten.
00:43:45: Ich bin auch Familienpapa-Berufsmensch Coach, zog gern Basketballhörgen, Hip Hop und so und das ist alles was man trotzdem miteinander flauen kann und miteinander verbinden lassen kann.
00:43:56: Ich muss nur gerade an eine Sache denken es gibt tatsächlich Musikkompositionen die extra dafür gemacht werden auf verschiedene Frequenzwellen, um runterzufahren.
00:44:06: Ist ganz interessant weil wenn wir gerade so Bewegungsworkshops machen mit Leuten die sehr gestresst sind gibt es tatsächlich Musik Sequenzen die man Leuten vorspielen kann und wo die dann innerhalb von einer Minute brutal viel beweglicher werden.
00:44:21: also nicht mal ein Zentimeter weiter nach unten sondern tatsächlich wenn man sich im Stress befindet muss ich mal schicken wo man da wirklich zehn fünfzehn Zentimeter auf einmal weiter nach unter kommt.
00:44:30: total
00:44:31: spannend ja gerne
00:44:32: Super, super spannend weil die klingen wirklich nicht schön.
00:44:35: Also man hört sich die nicht an und denkt wow sind die melodisch habe ich total Bock in meine Playlist zu packen klingt teilweise grausig aber die scheinen irgendwie was da ist aber auch nicht so meine krasser Expertise auf einem gewissen Level auch etwas mit dem Nervensystem zu machen.
00:44:46: dass es das in irgendeiner Form über ein Vargosnerve in den Parasympathikos mehr führt und wir dann ein bisschen raus aus einem Sympathiekoton Modus kommen schicke ich dir im Nachgang.
00:45:01: Tatsächlich machen wir das mit dem.
00:45:02: Also hast du genau richtig genommen, weil es halt ein ziemlich plakativer ist wo man jetzt sagen kann der nicht unbedingt tagesabhängig sondern wie da einfach merken da manifestiert sich halt unglaublich viel stress im körper.
00:45:12: er nicht nur da dass es natürlich individuell bei jedem.
00:45:15: der einen hatten angespannten nacken beim anderen sind die hamstrings halt unfassbar teid.
00:45:19: aber da kann man schon merken dass musik darunter auch ein bisschen was machen kann.
00:45:23: nicht nur natürlich
00:45:24: ja das super spannend.
00:45:26: ich kenne mich in dem bereich auch nicht so sehr aus weil ich ja Ich mache ja Musik, aber ich bin ja primär kein Musiker.
00:45:33: Ich bin ja eigentlich Texter.
00:45:35: Das heißt bei mir...ich kenne mich halt mit der Kraft der Worte und was für Emotionen Worte auslösen können, glaube ich besser aus als damit, was in Instrumental-Musik macht und wie das funktioniert usw.
00:45:55: Deswegen total spannend!
00:45:59: Trotzdem wirst du ja wahrscheinlich auch, also auch aus deiner eigenen Coaching-Erfahrung merken was passieren kann wenn man Dinge die eigentlich vielleicht eher in den geistigen Bereich einzuordnen sind.
00:46:09: Also Meditation, Achtsamkeit das sind ja große Themen nicht nur in einer Musik vor allen Dingen ja auch im Podcast Wenn man diese tut dass ich das auch dem Körper manifestieren kann und sofern dass sich da körperliche Probleme auflösen ist das etwas wo du dann auch einen Zusammenhang siehst also wo du merkst Wenn ich mit diesen Techniken arbeite, also bleiben wir mal bewusst bei Meditation oder Achtsamkeit.
00:46:34: Dass sowohl emotionale Schmerzen als auch körperliche Schmerze sich lösen können?
00:46:43: Die kurze Antwort ist ja!
00:46:45: Die längere Antwort ist dass wir immer ein kleines bisschen entweder ein bisschen oder viel auch differenzieren können was das angeht.
00:46:58: Meditation ist nicht gleich Meditation.
00:46:59: es gibt Tausende, hunderttausend verschiedene Arten von Meditation.
00:47:05: Es gibt Meditationen die total mit dem Körper arbeiten auch Aspekte von Achtsamkeit.
00:47:11: Achtsamtkeit ist ja nur ein kleiner Teil von Meditation.
00:47:15: Achtzamkeit kann auch oder arbeitet auch viel mit der Achtsammkeit auf körperliche Empfindungen.
00:47:20: Achtzamkeit auf Geschmack, achtzamkert auf Tastsinn, auf innere Empfindung im Körper.
00:47:27: Achszamkeit Weil Achtsamkeit eigentlich nur bedeutet, den Wirrwahr des Geistes zu fokussieren auf zum jetzigen Zeitpunkt stattfindende Dinge.
00:47:45: Zum jetzigem Zeitpunkt Stadtfinden das Ein- und Ausatmen ist auch eine Achtsamtkeit mit dem Körper – Atmen oder Hören oder Riechen oder Schmecken.
00:47:53: Das heißt es ist sehr körperlich!
00:47:58: Deswegen ist Achtsamkeit für manche Menschen, die eben chronische Schmerzen haben oder die sehr dissoziiert sind von bestimmten Teilen ihres Körpers.
00:48:07: Oder traumatischer Erfahrung manchmal auch nicht der beste Einstieg weil auf einmal das Problem extrem laut wird.
00:48:17: Da gibt es dann andere Nährungsversuche und so weiter.
00:48:21: was ich merke was mich am meisten beeindruckt hat und auch, was mir so wirklich eine ganz neue Tür aufgemacht hat ist.
00:48:30: Die somatische Arbeit.
00:48:32: Und was somatischer Arbeit macht, ist ein bisschen der Umkehrschluss.
00:48:35: Der sagt nicht naja ich mache etwas Geistiges und es wirkt sich auf den Körper aus sondern es ist andersrum.
00:48:40: Ich mach eigentlich was körperliches und ich merke wie sich das auf meine intellektuellen und geistigen Themen auswirkt.
00:48:46: Das finde ich wahnsinnig spannend.
00:48:48: Als blödes Beispiel könnte man sagen mir sitzt jemand gegenüber der mir über ein Problem erzählt, sehr im Kopf ist und sich in den Gedanken oder Lösungen im Kopf dreht.
00:49:03: Man könnte diese Person dann als kleines Experiment mal befragen, während du darüber sprichst, wenn du auf dein Körper achtest wie fühlt der sich denn an, wenn ihr mir davon erzählst?
00:49:17: Und dann sagt dieser Mensch vielleicht ja ich bin ganz nervös und dann sagst du vielleicht Ah, du bist ganz nervös.
00:49:25: Wie fühlt sich denn das Nervössein an?
00:49:27: Wo spürst du das denn?
00:49:29: Ja ich spüre es in meinen Beinen da kribbelt's!
00:49:31: Okay, spürste noch irgendwas?
00:49:33: Ja in den Armen auch ein bisschen okay.
00:49:35: Gleichmäßig viel.
00:49:36: nein, in den Beinen mehr blei... ...etc.
00:49:38: etc.
00:49:38: man versuch.. Man schärft also, man sagt der Person nicht hör auf daran zu denken an deinem Problem sondern man nimmt das als Ausgangsbasis um zu gucken was sagt der Körper?
00:49:48: und dann können ganz ganz spannende Sachen interessieren wenn Menschen dann zum Beispiel das Beispiel weiterzuführen, könnte man sagen okay lenkt mal deiner Aufmerksamkeit nur auf dieses Kribbeln in deinen Beinen.
00:50:01: Wie fühlt sich das denn jetzt an?
00:50:02: Ah ok das wird immer stärker.
00:50:03: Ha!
00:50:04: Wäre das für dich komfortabel für die nächsten zehn Sekunden bei dem Kribblen in den Beinen zu bleiben?
00:50:09: oder ist das zu viel?
00:50:10: Nein, nein es geht... Ok alles klar und so weiter und so kann man jetzt nur ein ganz kleines Beispiel ist natürlich viel komplexer.
00:50:17: Man braucht auch körperliche Ressourcen Etc.
00:50:20: blau-bla.
00:50:21: Also für die somatischen Practitioner, die jetzt hier zuhören und sagen na na na!
00:50:25: Ja ich weiß aber wir haben nur wenig Zeit.
00:50:29: Nur ein plakatives Beispiel was sich damit unter dem Strich sagen möchte ist dass manchmal durch körperliche Empfindungen uns auf einmal auch klar werden kann oh da gehen mental ganz andere Türen auf.
00:50:46: Durch dieses Kribbeln in den Beinen merkig Da kommen auch immer ganz andere Gedanken, oder es kommen ganz andere innere Bilder.
00:50:52: Oder ich assoziere das eigentlich mit Angst.
00:50:55: Eben als ich im Kopf war, war ich sauer!
00:50:57: Der hat das gesagt und die hat das... Aber dieses Kribbeln, boah, ich merke, ist das eigentlich Angst?
00:51:03: Und dann merkst du, aha hinter dieser Geschichte wo du da gerade wütend warst in deinem Kopf über was passiert ist.
00:51:10: Dahinter ist eine Angst.
00:51:12: Was du eigentlich fühlst, ist Angst.
00:51:15: Und Angst wovor und so weiter und so.
00:51:17: Das kann man dadurch teilweise viel schneller enthüllen, dass man durch körperliche Empfindungen mit den Menschen erforscht.
00:51:30: Und
00:51:32: das war für mich echt so ein krasser Shift als ich das zum ersten Mal gelernt habe und erfahren hab
00:51:38: usw.,
00:51:39: weil ... ne?
00:51:40: Da hab' ich ja gerade gesagt!
00:51:41: Ich weiß die Macht der Worte und bin eher ein Texter und hab'n Podcasts Und das dann zu erfahren, dass der Körper selbst auch und die Empfindungen des Körpers bestimmte Schlüssel sind.
00:51:57: Da ist es unglaublich spannend.
00:51:59: Oder von mir so viele Sachen zu ein?
00:52:00: Also allein darüber könnten wir einen ganzen Podcast aufnehmen weil das vor mir eine Erfahrung ist.
00:52:05: ich war zehn Jahre lang Schmerzpatient bin jetzt so seit knapp zehn Jahren aber keine chronischen Schmerzen mehr.
00:52:10: also habe da schon sozusagen mal meine zwanzig jahre Erfahrungen mit dem Thema und ich dann irgendwann bemerkt habe dass diese ganzen Symptome die ich hatte letztlich Wenn ich habe die richtig getrackt irgendwann und da bin ich irgendwann auch im Nachkern drauf gekommen, weiß ich genau, weil es jedes das Symptom was sich bei mir körperlich manifestiert will mir etwas sagen.
00:52:29: Ich weiß genau wenn ich Bauchschmerzen habe dass das bei meiner Angst ist.
00:52:33: Ich weiss genau, wenn ich Nackenschmerzen haben ist bei mir einfach irgendwas mechanisches zu lange gesessen also jetzt gar nicht so.
00:52:38: was tiefgründiges kann ja auch mal sein.
00:52:40: Erschwindel weiß ich, dass der Körper sagt ich bin überfordert also dass das ein emotionales Symptome ist Und das ist super interessant, wenn man da irgendwann selbst merkt.
00:52:49: Weil was ich jetzt sage kann für mich gelten aber vielleicht gar nicht.
00:52:53: Vielleicht bei wem anders dann Bauchschmerzen einfach etwas aus einem tatsächlich schlechten Ernährungsverhalten kommt oder eine Wut die sich im Bauch aufstaut oder dergleichen.
00:53:02: und das ist aber unglaublich wertvoll das für sich zu wissen weil der Körper ja Kommunikationsmechanism mit körperlichen und mentalen Schmerz hat Und oftmals verlernen wir das, weil wir uns von unserem Körper ein bisschen entfremden und dann sagen ich will das weg haben.
00:53:15: Und gar nicht zuhören was der Körper mir eigentlich sagen will obwohl er ja total smart ist und sagt hey Dominic gesagt ihr doch die ganze Zeit du hast gerade vor etwas Angst stelle dich dem noch mal oder hinter fragt euch doch mal was ist die Angst?
00:53:26: Das coole is wenn man das weiß kommen relativ schnell eine Umkehrschluss sich fragen okay hab es Bauchschmerzen wofür habe ich eigentlich Angst?
00:53:33: ok dieses Thema das ist grad ein größeres.
00:53:36: soll ich das mal angehen oder nicht?
00:53:37: Muss ich da vielleicht mal in ein Gespräch gehen?
00:53:39: Warum scheue ich das eigentlich so?
00:53:40: Komm, ich mach' das jetzt einfach mal.
00:53:42: Das gibt mir einen ganz anderen Bezug zum Körper und auch zu einer eigenen Lösungsfindung wo ich dann gar nicht einen Therapeuten fragen muss, was ist los mit mir?
00:53:51: Sondern meinen Körper sagen kann okay hab gecheckt, was du von mir willst, du brauchst mir das Symptom nicht mehr senden!
00:53:56: Ich hab's begriffen... Und es ist krass wie häufig der Körper dann einfach sagt Okay du hast verstanden, man muss es dir nicht senden.
00:54:01: Es war mein Signal mit dir zu kommunizieren.
00:54:04: Ich kanns nicht anders verbalisieren und irgendwann muss ich's machen.
00:54:07: Und Schmerz ist natürlich immer ein ziemlich großes Alarmsignal, auf das wir dann auch einen großen Fokus legen.
00:54:12: Also super spannend wenn man so sieht dass man sagt eigentlich will der Körper mehr nur Positives also er will ja nur mit mir kommunizieren.
00:54:21: Ein zweiter Gedankengang den ich gerade noch dazu hatte weil ich das auch immer interessant finde, dass manchmal auch bei therapeutischen Formen der Arbeit mit Menschen der Körper gänzlich außer Acht gelassen wird.
00:54:36: Und das finde ich total schade, weil... Ich könnte da jetzt tausende von Studien recitieren.
00:54:40: Die zeigen auch, dass bei wie vielen Depressionserkrankungen beispielsweise einfach nur ganz banales Eisendrückung also Krafttraining einen ähnlichen Wirkungsgrad hat für Antidepressiva.
00:54:49: Das ist echt Wahnsinn was wir dann inzwischen auch wissenschaftlich wissen und für häufig es mir geholfen hat zu sagen, ich habe hier ein Problem im Kopf, bin Mensch der gerne denkt und sich auch mal gerne in so Denken verliert, dass man nicht einfach mal sagen kann, ich brech mal aus diesen Gedanken im Kopf aus Und diese Energie, die sich aufgestaut hat, die versuche ich einfach körperlich wieder abzubauen.
00:55:07: Ob es ist dass ich mir Laufschuhe anziehe und mir die Lunge aus dem Leib puste... ...ob ich das auf den Fahrrad mache oder ob ich Kraft drin hier mache?
00:55:14: Das spielt erstmal keine Rolle!
00:55:16: Aber auch den Körper mit als Vehikel zu benutzen um dann auch Emotionen oder vielleicht auch Schmerzen... ...dann einfach ein Garaus machen wir.
00:55:22: ganz häufig kommt man danach zurück und denkt sich... Ja warum habe ich mir eigentlich so eine Platte
00:55:25: gemacht?!
00:55:26: Vollkommen egal!
00:55:27: Es ist ne dreiviertel Stunde später und ich bin nicht einmal in den Körper gekommen und auf einmal ist das Problem non existent.
00:55:32: Ja, es ist total spannend was man da für Verknüpfungspunkte ziehen kann.
00:55:38: Lange monologisiert von mir ohne eine Frage zu stellen.
00:55:41: Jörg nicht
00:55:42: schlimm!
00:55:42: Ich gebe dir recht.
00:55:45: Wir alle sind auf eine gewisse Weise veranlagt.
00:55:47: Manche von uns sind sehr im Kopf und wollen das gar nicht glauben, was für einen krassen psychologischen Effekt das haben kann die Körper zu bewegen Und wir scheuen uns dann nicht
00:56:02: ...
00:56:03: muss das Problem erst abarbeiten.
00:56:05: Ich habe keine Zeit dafür jetzt, ... ... fünf, vierzehn Minuten ins Fitnessstudio zu gehen und so
00:56:08: weiter.".
00:56:10: Und dann merkt man vielleicht irgendwann so, wow!
00:56:13: Das tut mir wirklich gut.
00:56:15: Manche von uns sind so veranlagt.
00:56:16: Andere sind wieder anders veranlagd.
00:56:17: Andre kompensieren halt voll über ein Körper... ...und sagen, ich gehe sechsmal die Woche drei Stunden ins Fitness-Studio,... ...weil dann höre ich meinen Kopf nicht.
00:56:27: Weil sobald ich zu Hause auf der Couch sitze, habe ich schlechte Gedanken.
00:56:32: Da ist die Lösung natürlich nicht zu sagen, okay geh jeden Tag sechs Stunden Eisenpumpen statt drei.
00:56:37: Sondern da ist die Lösungen zu sagen ok dann musst du vielleicht dich damit auseinandersetzen.
00:56:43: Ich glaube jeder von uns ist da irgendwie ein bisschen anders vorhanden lag und für jeden von uns tut etwas anderes vielleicht irgendwie gut was man irgendwie dazu tut oder zuholt.
00:56:52: aber grundsätzlich kann man glaub ich sagen dass so eine ausgeglichene Sache wie du sie am Anfang auch genannt hast mit euren sechs- oder sieben Säulen die du am Anfang gesagt hast dass man da ist es schon ein sehr guter erster Ansatz ist.
00:57:06: im Coaching, systemischen Coaching arbeiten wir oft mit sogenannten Tools und Tools sind wie kleine Übungen oder Modelle oder spielerische Strukturen.
00:57:20: Mit denen wir bestimmte Fragestellungen auflösen können oder irgendwie ein bisschen mehr Klarheit schaffen, oder so.
00:57:27: Und eines von diesen ganz bekannten Tools was ganz viele Leute sicherlich schon gehört, damals lohnt es sich immer wieder mal drauf zu gucken ist das sogenannte Rat des Lebens, kennst du das?
00:57:35: Das kenne ich ja, das ist etwas Ähnliches was wir quasi machen.
00:57:38: nur wir müssen noch weiter versimplifiziert weil da ist noch ein paar mehr.
00:57:41: und das Rat des Lebens für die Leute die das nicht kennen ganz kurz gesagt ist normalz halt einen Kreis auf und unterteilt es in vier oder sechs oder acht Speichen Und jedes Speichel steht für einen Aspekt deines Lebens, sagen wir mal körperliche Fitness.
00:57:57: Schlafqualität ist das Zweite.
00:57:59: Das Dritte ist vielleicht Liebesbeziehung.
00:58:01: Das Vierte ist Familie.
00:58:02: Das Fünfte ist Geld.
00:58:03: Das Sechste ist Freizeit.
00:58:05: Das Siebte ist Berufs-, Beruf und Karriere.
00:58:07: Und das Achte ist dann mein wegen irgendwie Spiritualität bei Beispiel.
00:58:13: Dann guckst du immer auf einer Skala von Null.
00:58:15: Null ist da unten in der Mitte.
00:58:16: Nulle ist quasi ... existiert gar nicht.
00:58:19: und zehn ist ganz oben außen, da ist das die Speiche komplett gefüllt.
00:58:23: Dein Tortenstück komplett gefült.
00:58:25: Da bist du total erfüllt!
00:58:26: Und dann einfach mal zu gucken wie ist eigentlich die Balance in meinem Leben?
00:58:29: Also wo stehe ich denn auf der Skala von null bis zehn in diesen jeweiligen Aspekten und sich das dann mal aufzumahlen und dann vielleicht auch zu sehen okay mein Rad rollt nicht so gut weil es ist eigentlich ziemlich eckig dass es gar nicht rund.
00:58:42: ok vielleicht gibt's ein paar Sachen wo ich sagen kann könnte man jetzt mal von der drei auf die vier, da sind wir wieder bei diesem Skalierungsthängersong anfangen hatten.
00:58:51: Und das auch wirklich ist natürlich nur ein Tool und es ist auch irgendwie so was mit dem man mal einsteigen kann oder so oder ein Tool wo wenn man sagt boah ich muss mein Leben ändern, ich weiß aber gar nicht wo ich anfangen soll dann ist das auch ein ganz gutes Tool.
00:59:07: ja aber das zeigt zum Beispiel auch dass diese diese verschiedenen Aspekte in unserem Leben alle wichtig sind und es sich lohnt, einfach mal ein bisschen Resumier zu ziehen vom jetzigen Standpunkt.
00:59:20: Wo stehe ich denn da überhaupt?
00:59:21: Und was könnte ich dann vielleicht als nächstes angehen?
00:59:23: oder auch zu gucken so uuh das hatte ich gar nicht auf dem Schirm dass das vielleicht ein Thema sein könnte.
00:59:28: Was dich oft meinen Gesamt wohlbefinden auswirkt.
00:59:32: Ja mega gut weil ich hätte dir sowieso die Frage stellen wollen was der erste Schritt wäre wenn man jetzt mit irgendwas anfangen sollte und da korrigiere mich gerne aber das ist glaube ich eine ganz gute Idee.
00:59:43: Und das, was einer auch beflügen kann ist.
00:59:45: Ich komme ursprünglich aus der Wirtschaft, da nimmt man das Paretoeffizienz.
00:59:49: also wenn ich bei irgendwo bei achtzig Prozent bin, dann kann ich den letzten zwanzig Prozent noch mit unglaublich viel Aufwand versuchen zu heben.
00:59:55: aber wenn ich in einem anderen Bereich und das können wir jetzt vielleicht auf dieses Rat des Lebens beziehen halt irgendwo erst bei zehn Prozent bin es ist relativ einfach auf zwanzich dreißig oder vierzig Prozent zu kommen.
01:00:05: Also wir machen dann eigentlich Schritte die sich vielleicht gar nicht so schwierig anfühlen.
01:00:08: das muss es ja auch gar nicht.
01:00:10: wogegen ich in der Coaching Arbeit immer wieder sehe Dass Leute dann zu uns kommen, die sind im Bewegungsbereich schon bei.
01:00:16: Achtundneinzig Prozent und denken ja okay ich weiß warum meine Probleme nicht weg sind weil ich noch nicht bei neunzehntig bin so da muss ich am mindestens hinkommen.
01:00:23: oder ganz krass bebewegung.
01:00:24: das ist dann bei Ernährung.
01:00:26: leute dir dann schon Kalorien Tracking und Makron Mikro Nährstoffe wissen und sie wissen genau wo welche Polyphenole drin sind Und haben aber aufgrund dessen vielleicht in einem anderen Bereich einen riesigen Stress war weil sich den ganzen Tag damit befassen, hoffentlich esse ich jetzt keine Pizza und hoffentlich mache hier alles richtig.
01:00:41: Und dieses Stresspotenzial dann runter geht.
01:00:43: also auch hier ein Bereich den man vielleicht einen Tucken hört der dann so diese Gelassenheit aus dem Leben runterzieht er kann halt auch mit reingehen und deswegen macht es glaube ich mal Sinn sich raus zu zoomen die Vogelperspektive und da halt zu schauen.
01:00:55: hey was sind denn eigentlich die Bereiche wo ich einfach auch noch ein bisschen Luft habe und wo ich relativ schnell diese Prozente erheben kann?
01:01:04: Das ist gut anfang.
01:01:05: ich danke dir!
01:01:06: Denke nämlich auch Wir neigen uns zum Ende des Podcasts.
01:01:10: und da habe ich noch mal eine persönliche Frage an dich.
01:01:12: Vielleicht magst du die mit mir teilen?
01:01:14: Ich hab bei Eingang schon erwähnt, über ein Prozent meiner Playlist bei Spotify sind Curse.
01:01:20: Was hast Du gerade oder hast Du?
01:01:21: Pflegst Du so eine Playlist?
01:01:22: was ist bei Dir grade ganz oben?
01:01:24: weil Lieder ja oftmals auch so einen Rückschluss geben auf grad den eigenen Mut wie man sich gerade befindet, weil ich etwas trauriges, was lustig ist oder habe ich irgendwie Lust auf alles gemixt.
01:01:32: Was ist da bei Dir gerade weiß es auf dem Kopf?
01:01:36: Ich habe keine Spotify-Playlisten.
01:01:39: Wenn man Musik streamt und wenn man Künstler unterstützen möchte, ist Spotify der mit Abstand für Künstlerschlechteste die schlechteste Option.
01:01:52: Spotify zahlt am schlechtesten einen Künstlerin, ein Künstlern zahlt einem schlechtesten ein Songwriter usw.
01:01:57: Alle anderen Streaming-Plattformen sind besser.
01:02:00: Das heißt, ich bin natürlich auch auf Spotify weil meine Musik auf Spotify ist und so weiter.
01:02:04: Und ich sag jetzt auch nicht, Spotify ist der Feind oder sowas.
01:02:07: aber da ich ja selber Musik mache nutze sich andere Streaming-Plattformen weil ich teilweise bei den anderen wenn ich den Song des Künstlers einmal höre doppelt so viel Geld an den Künstler gebe wie auf Spotify und ich zahl das gleiche monatliche.
01:02:23: Das heißt für einige Leute, die jetzt zuhören, das vielleicht nicht wussten und dann sagen Leute immer so aber ich habe da meine Playlist.
01:02:28: Man kann mittlerweile auf fast alle anderen Plattformen die Playlists von Spotify eins-zu-eins übertragen oder sowas.
01:02:34: also nur wie gesagt Für den Fall dass ihr mal darüber nachdenkt was ihr Künstler mehr unterstützen möchtet wäre das zum Beispiel schon Mal ein erster Schritt der euch kein einzigen Cent kostet Aber für uns Künstler schon in mir einen Unterschied macht.
01:02:48: Das mal so, wir als Leute von Spotify zu hören kriege ich nie wieder Playlisten da!
01:02:54: Da kann ich nur antworten, mach mal eure Preise besser.
01:02:57: Anyways auf jeden Fall... Ich höre nicht so viele Playlisten weil ich noch so echt ein bisschen aus dieser Albumzeit komme ne?
01:03:08: Ich höhe mir meistens Alben als Gesamtwerke an.
01:03:11: also wenn die Leute Alben veröffentlichen einfach weil ich irgendwie Das mag und ich mach das so ein bisschen wie wenn ich einen Film gucke, ich mag mich drauf einlassen auf diese Welt.
01:03:21: Und jetzt in den paar Wochen kommt das neue Album von J Cole, den ich krass feiere.
01:03:25: Das kommt am sechsten Februar.
01:03:27: Da habe ich sehr gespannt.
01:03:28: Ich glaube es wird sogar ein Triple-Album.
01:03:31: Da wird's also sehr viel zu hören geben!
01:03:34: Ansonsten hab' ich halt tatsächlich die einzige Playliste, die ich halt habe ist meine Gym-Playlist.
01:03:40: Die ändert sich aber auch ständig.
01:03:42: Manchmal ist meine gym-Play list einfach... Ich packe alle Nas-Songs, die skipt in eine Playlist.
01:03:49: Und mach Schaffel und hör einfach dann ne Stunde irgendwie nur Nas... ...und skipt dann die Songs, die mir nicht gefallen und schmeißt die raus der Playlist!
01:03:55: Die wird dann also wieder immer dünner.
01:03:57: Oder ich hab'ne Griselda-Playlist wo halt nur so Künstler wie Konway, The Machine oder West Side Gunn oder Benito Butcher und irgendwelche Leute, die damit im Umfeld zu tun haben drin sind.
01:04:11: Wo ich weiß okay das ist so ein Sound auf denen habe ich Bock Aber das war es dann auch schon so ziemlich.
01:04:16: Ich habe eine Funk-Playlist für abends für gute Laune, aber eigentlich höre ich hauptsächlich Alben tatsächlich immer noch.
01:04:30: Er ist ganz schön und passt ja auch ein bisschen zu dem Thema was wir vorbesprochen haben.
01:04:33: diese Achtsamkeit auch mal zu sagen ich höre jetzt einfach nur Musik.
01:04:37: Ich nehme immer dafür Zeit und ich nehme mir auch Zeit, das kenne ich mich auch noch als ich nach CDs gekauft habe und danach irgendwie... Einfach nie mehr
01:04:44: so Musik gehört?
01:04:45: Voll!
01:04:46: Drei, viermal durchgehört.
01:04:47: und wie viele Lieder hab' ich am Anfang gedacht ne, kickt mich nicht.
01:04:51: und dann beim vierten Mal gehörte dachte krass, jetzt checke ich es erst.
01:04:54: oder hey den Text habe ich gar nicht gehört weil ich ja auch nicht jede Sekunde achtsam mit ein Lied anhöre wenn das fünf Minuten dauert und dann merke ich erst, was ist denn das für eine krasse Verse?
01:05:03: Oder jetzt verstehe ich dass er es.
01:05:04: oder jetzt merk ich erst wie das Float oder wie das im Zusammenspiel mit dem Lied vorher ist.
01:05:08: Also ja vielleicht ne kleine O-Marsche nochmal an alle gerne auch mal so ein Album von vorne bis hinten hören sich auch einfach mal Zeit dafür nehmen, sich das mal anhören.
01:05:17: Vielleicht auch mein zweites oder drittes Mal hören und statt dann irgendwie die schnell gemachten anderthalb oder zwei minuten Songs die man irgendwie dann vielleicht auch zu kommen hat.
01:05:25: Ich habe in das neue Nas und DJ Premier Album Da hab ich reingeskippt und war so, nee.
01:05:32: Na?
01:05:32: So!
01:05:33: Und da hab' ich mir gedacht, kannst jetzt nicht machen.
01:05:35: Letztlich hinhörte das in Ruhe an.
01:05:37: Dann habe ich's mir wirklich zwei-, dreimal wirklich in Ruher angehört... ...und dann habe ich ein ganz anderes Bild davon bekommen.
01:05:47: Ich finde immer noch nicht dass es das beste Nasalbum ist aber ich verstehe das Album.
01:05:50: Ich verstehe was sie damit wollen.
01:05:52: Hab' ich zumindest das Gefühl für mich.
01:05:58: Ich habe viel mehr Erfahrung damit gemacht und auf einmal hatte ich irgendwie so einen... ...ich hab mir Gedanken darüber gemacht, ich hatte da Emotionen.
01:06:06: Das hat mir was bedeutet.
01:06:07: Da sind innere Bilder aufgegangen usw.
01:06:10: Und obwohl ich das Album immer noch nicht jetzt wahnsinnig gut finde, hat es mein Leben bereichert weil ich mich so sehr damit auseinander gesetzt habe.
01:06:18: Weil ist eine Bereicherung für mich!
01:06:20: Und das ist Wahnsinnig wertvoll.
01:06:24: Ja, es ist ja auch nicht immer nur Unterhaltung.
01:06:25: Es ist in vieler Hinsicht einfach Kunst drin und viele Leute, die dann wirklich sehr, sehr viel Gedanken schmalz reinstecken.
01:06:31: du sagst so bis Text da um zu überlegen was kann ich dafür eine Message reinpacken?
01:06:34: wie kann ich die verpacken?
01:06:35: Wie ist sie vielleicht auch im Zimmelprinzip verpackt?
01:06:38: also dass sich erst mal ein anderen Song hören muss um dann einen darauf folgenden Song zu verstehen.
01:06:41: worauf bezieht er sich hier eigentlich?
01:06:44: Das kann richtig Spaß machen.
01:06:45: das ist wie bei einem guten Film Wenn man beim ersten Mal guckt Nee, war nicht so geil.
01:06:53: Und dann guckt man den im anderen Kontext noch mal und denkt sich, wow
01:06:55: krass!
01:06:56: Ich habe neulich zum fünfmal Fargo gesehen, den original Film.
01:07:00: Als ich ihn zum ersten Mal gesehen habe in Kilo, fand ich den super langweilig... ...und war so, weiß ich jetzt nicht.
01:07:09: Dann hab' ich ihn nochmal geguckt und immer wieder gedacht, ja eigentlich guter Film.
01:07:12: Jetzt habe ich ihn noch einmal geguckt gerade letzte Woche und war so geiler Film.
01:07:19: So geil.
01:07:19: Da hat irgendwie
01:07:20: dreißig Jahre gedauert aber ehm.. So ist es.
01:07:25: Gut, das ist auch eine Frage des Muts ne?
01:07:29: Ich habe mir gerade er Nomadland angeguckt.
01:07:33: Auch im Film so ein sehr atmosphärischer der auch vor ein paar Jahren Oscar gekriegt hatte.
01:07:37: und ich glaube an manchen Tagen habe ich ihn geguckt und gedacht Boah!
01:07:40: Ne?
01:07:41: Und ich war in so einer Atmosphäre wo ich gedacht hätte geil supergeil.
01:07:44: und ich weiß genau wenn ich den vielleicht in zwei Jahren nochmal gucke und sage ich bin eigentlich eher in so ner Partylaunen und das ist nicht so melancholisch grade hab' ich keinen Bock drauf dass ich sagen würde ist es nicht und manchmal Passt vielleicht auch einfach das Werk nicht unbedingt zur Stimmung gerade, aber in einem anderen Kontext passt es dann vielleicht wieder.
01:07:58: Absolut!
01:08:01: Gut Mike, bevor wir zu sehr abnörden und abdriften, wollte ich hier am Anschluss machen.
01:08:05: Ich glaube da waren unglaublich viele Gold-Nagels drinne, unglaublich viel praktische Tipps hat mir total Spaß gemacht mit dir hier ein bisschen abzunöden und vielleicht heute nochmal so einen ganz anderen Thema.
01:08:14: Mach's gut mein Bester.
01:08:25: Ich bedanke mich von Herzen dass ihr heute wieder dabei wart.
01:08:28: Ihr erreicht uns Unter coachingatcurris.de und alle Infos zu dieser Episode und allen weiteren findet ihr in den Show notes.