Meditation, Coaching & Life
00:00:00: Be happy now, enjoy the way.
00:00:04: Und das sind nicht die glücklichen, die dankbar sind sondern es sind die dankbaren, die glücklich sind.
00:00:08: diese typische Satz ist dieses hier und jetzt dir Energie zu leben wie du dann
00:00:13: haben möchtest
00:00:14: und dann kommt die dann ganz von automatisch also sich jetzt
00:00:17: erschöpft.
00:00:19: Voll schön, vielen Dank, dass du Zeit hast und vielen Dank dass ich eingeladen wurde in dein Reich.
00:00:24: Ja willkommen!
00:00:25: Danke schön, danke schön.
00:00:29: Du warst Die absolute Geburtshelferin für meinen Podcast.
00:00:36: Wir kennen uns ja schon ein paar Tage, da würde ich gleich gerne auch noch darüber sprechen, denn wir haben gerade festgestellt dass du dich nicht mehr daran erinnern kannst wo wir uns zum ersten Mal unterhalten haben und die alte Kamelle würde ich gern noch auspacken.
00:00:48: Aber erstmal... Du bist die Person die wirklich sehr ausschlaggebend dafür war das ich mein eigenes Podcast gestartet habe weil wir haben uns damals viel unterhalten Und ich habe angefangen so meine ersten Workshops zu machen, nachdem ich meine Ausbildung gemacht hatte zum Systemischen Coach und so weiter.
00:01:08: Nicht der erste, aber der zweite Podcast in dem ich zu Gast war auch deiner.
00:01:12: Der erste war bei Sammy Deluxe.
00:01:13: Er hatte einen ganz, ganz frühen Podcast.
00:01:19: Dann war das für mich wirklich so, dass ich hin- und herüberlegt habe... ...und soll ich es machen?
00:01:25: Was ist wenn die Leute das Scheiße
00:01:26: finden?!
00:01:28: Was passiert, wenn es nicht gut wird?
00:01:30: Und was passiert, werden mir die Themen ausgehen und bin ich überhaupt bereit dafür.
00:01:35: Und so weiter und so fort.
00:01:38: In den Gesprächen, die wir da drüber hatten hast du mir immer auf eine sehr... Also, so sehr matter of fact mäßig, eine so Ah, hier quatsch!
00:01:44: Warum?!
00:01:45: Was soll das?
00:01:46: Macht das?
00:01:48: Aber ohne mir jetzt irgendwie eine Direktive zu geben oder du hast mir ja auf diesen Weg echt geholfen, hast mich da bestärkt und ich weiß auch noch ... Nicht vergessen, dass du mich glaube ich eine Woche oder so vorher angerufen hast bevor es losging.
00:02:00: Ich sag das, ey!
00:02:01: Ich hab noch zwei drei letzte Tipps für dich.
00:02:03: Du musst zwei Folgen machen und so weiter.
00:02:05: Also du hast total viel gegeben, ne?
00:02:08: Und genau dieser Prozess, dieses...ich möchte was machen.
00:02:14: Ich habe einen Traum, ich habe eine Idee, ich hab ein Wunsch aber ich weiß nicht Bin ich gut genug dafür?
00:02:20: Bin ich bereit dafür?
00:02:22: Habe ich was ich brauche?
00:02:23: Und so weiter.
00:02:24: Das ist glaube ich im Prozess den alle von uns kennen Und dieser Prozess liegt so vielen auch Anliegen, glaube ich, die man im Coaching und in der ganzen Sache, die wir machen begegnet.
00:02:36: So dieses bin ich bereit dafür irgendwie aufzubüllen.
00:02:41: Darf ich mir das selbst erlauben?
00:02:44: Was denken die anderen?
00:02:46: Sollte sich nicht lieber ruhig bleiben usw.
00:02:51: Ich habe ja am eigenen Körper quasi miterlebt wie du diesen Prozess so mitbegleitet hast.
00:02:57: Ich glaube, dass es auch ein Prozess wahrscheinlich ist, der dir ganz, ganz eins oft begegnet.
00:03:04: Was mich interessiert ist... Wie war dieser Prozess für dich?
00:03:10: Also erstmal freue ich mich so sehr das... bis es dein Podcast gibt.
00:03:16: Dass du's gemacht hast!
00:03:17: Ich drück
00:03:17: jetzt, dass hier die Zahner zuvor geschützt Geld wird, hab ich
00:03:20: gedruckt.
00:03:21: Und das ist die zweihundertste Folge.
00:03:23: Das finde ich einfach so crazy.
00:03:25: also erst mal herzlichen Glückwunsch dafür.
00:03:27: und so toll ja auch dann Rückblicken zu sehen.
00:03:31: Also Gott sei Dank hast Du's gemacht.
00:03:33: Wie viele Leuten Du da mitgeholfen hast in Deinem Podcasten?
00:03:35: Die Du da wieder mit inspiriert hast... Super.
00:03:39: Und ich kann mich so gut daran erinnern, weil wir waren ja auf Bali und... Ich kann mich SO GUT an diese Gespräche mit dir erinneren!
00:03:47: Ich weiß noch genau wo wir gesessen haben.
00:03:49: Ich weiß auch noch genau, ich kann mir noch an deinen Gesichter erinnernen.
00:03:52: Ich kann noch daran erinnern wie du dich gefühlt hast.. ...und ich kann sich SO Gut an diese Gespräche erinner'n.
00:03:57: So das ist wie als ihr gestern gewesen.
00:03:59: Das ist ganz spannend.
00:03:59: Ja, ich weiß doch noch genau.
00:04:01: Und für mich, ich glaube was... vielleicht meine Gabe tatsächlich ist und jeder Mensch hat eine Gabe.
00:04:09: Und ich glaube, es ist ganz wichtig die für sich rauszufinden.
00:04:11: Ich glaube einer meiner größten Gaben, die ich mitbekommen habe... ...ich sehe Menschen nie da wo sie gerade sind wenn ich einen Menschen sehe sondern ich sehe den Menschen immer da wo der Mensch sein kann wenn er an sich glaubt.
00:04:28: Und das ist glaube ich das was ich bei dir dann auch gesehen habe.
00:04:32: Und für mich ist es dann immer eher so schwierig, warum siehst du das nicht an die sozusagen und das ist quasi wie ich dann sowas erlebe oder Gespräche erlebe, dass ich muss eigentlich nur dich daran erinnern, auch zu sehen was da ist, was ja schon da ist.
00:04:52: Was hinter all diesen Zweifeln ist.
00:04:55: Wie du sagst, wir alle haben diese Ängste.
00:05:01: Ich glaube, für mich ist es eines der schönsten Gefühle, die es gibt das in jemandem wach zu kitzeln.
00:05:12: Dieses Wissen... ich kann das!
00:05:15: Ich war keine Ahnung wie's sein wird aber irgendwie weiß ich ganz und ich werde jetzt nur rausfinden wenn ich's mache und all diesen Bullshit den ich mir erzähle warum es nicht gehen sollte ist einfach nur Angst.
00:05:26: und hinter dieser Angst da werde ich mich finden.
00:05:31: Hinter der Angst werde ich mich finden.
00:05:35: Als du angefangen hast mit deinem Podcast, als du angefange hast für dich diesen Weg zu gehen.
00:05:40: Ich bin mir sicher das da Zweifel waren.
00:05:42: Auf jeden Fall!
00:05:43: Ich bin sicher dass du vielleicht in einer ganz anderen aber ähnlichen mit ähnliche Emotionen zu tun hattest.
00:05:51: Was hat dir da geholfen?
00:05:52: Was war es für dich?
00:05:53: wodurch hast du deine Entscheidung treffen können?
00:05:55: wie hast du nachher Wie bist du zu diesem Schluss gekommen, zu sagen okay das ist Angst und hinter dieser Angst stecke ich.
00:06:01: Wie?
00:06:02: Wie ist es bei dir passiert?
00:06:03: Also ja natürlich hatte ich auch Angst... Ich habe immer noch Angst.
00:06:07: Ich hab mir gerade zum Beispiel auch einen Roman geschrieben.
00:06:10: die Idee zu diesem Roman hatte ich vor drei Jahren.
00:06:14: Das hat mich zwei Jahre gekostet anzufangen zu schreiben und dann habe ich in den zwei Monaten fertig geschrieben weil ich auch dachte wer bin ich dass ich jetzt einen Roman schreibe.
00:06:27: Ich meine, ein Sachbuch ist so nett... das kriegt man irgendwie hin weil am Ende es ist ein Sachbuch aber eine Geschichte zu erzählen, auch Roman!
00:06:35: So, ich war so... naja, da können wir noch mal darüber reden und deswegen kommt ja immer wieder diese Ängste die gehen ja nie weg und diese Selbstzweifel, die auch gut sind finde ich, weil das ist ja nicht unbedingt falsch sich auch zu fragen bin ich wirklich ready dafür, ja?
00:06:54: Und kann ich das wirklich?
00:06:57: Das sind jetzt in dem Sinne nicht die falschen Fragen.
00:07:00: Was ich nur damals gemacht habe ist... Ich hab mir als ich angefangen habe auch meinen Podcast zu machen.
00:07:05: Ich hat mir einfach
00:07:06: bessere Fragen
00:07:06: gestellt im Sinne von ... Ich habe mich gefragt, wem kann das helfen wenn ich das jetzt mache?
00:07:15: Also wenn ich jetzt diesen Podcast aufnehme und diese Dinge erzähle, die mir so am Herzen liegen dann wird das vielleicht irgendwo ein Mädchen oder eine junge Frau, einen jungen Mann oder einen alten Mann oder wen auch immer erreichen.
00:07:28: Der genau jetzt diese Message braucht, der genau jetzt das braucht dass ihm jemand einfach sagt es ist gut dass es dich gibt wenn ich da so rein fühle.
00:07:36: und für alle die gerade auch zuhören Don't take it so seriously So nimm dich selbst nicht verernst in dem was du tust.
00:07:46: lach drüber.
00:07:47: Und ganz ehrlich wenn ich mir mein erstes Buch heute durchlese denke ich mir auch so Okay, das habe ich wirklich geschrieben.
00:07:54: Siehst so cool!
00:07:56: Aber es ist halt das erste was ich geschrieben hab und ich kann heute besser schreiben weil ich das gemacht habe.
00:08:00: meine Podcasts heute sind besser als mein erstes bei dir auch so Und es ist egal du musst doch einfach anfangen um besser zu werden.
00:08:10: Du brauchst es gibt keinen Fahrstuhl zum Erfolg Gibt es nicht.
00:08:14: Das sind Treppenstufen und du musst jede einzelne Treppen Stufe nehmen wirst du vielleicht oben stehen und die Aussicht genießen, aber du wirst sehen dass diese Treppe hoch zu laufen eigentlich das alleraller coolste dabei war weil du so viel über dich gelernt hast.
00:08:30: Und ich glaube... und das ist zum Beispiel was es mir auch so sehr hilft ist Ich fokussiere mich nicht mehr darauf was die Andere darüber denken was ich tue sondern ich fokusiere mich darauf was ich dabei lernen darf während ich tuche was ich tu wer ich werden darf dadurch da sich tue.
00:08:49: Weil am Ende, ich muss ja mit mir leben.
00:08:53: Ich bin ja die ganze Zeit bei mir und umso mehr Spaß ... Das ist ein sehr schöner Satz!
00:08:57: ... mit mir haben und um so mehr Spaß auch dabei habe.
00:09:01: Weil sonst weißt du warten wir immer darauf dass dann der Moment kommt wo wir denken wenn das dann da ist, dann hab' ich den Spaß.
00:09:07: Jetzt hast du
00:09:08: die Erlaubnis?
00:09:08: Ja jetzt hab', ich die Erlaubnis glücklich zu sein oder Freude zu haben.
00:09:11: so nein be happy now enjoy the way.
00:09:17: Und das sind nicht die glücklichen, die dankbar sind.
00:09:20: Sondern es sind die dankbaren, die glücklich sind.
00:09:21: Diese typische Satz ist es, dieses hier und jetzt die Energie zu leben, die du dann haben möchtest.
00:09:27: Dann kommt sie dann ganz von automatisch, weil so wie sie jetzt ja schon lebt.
00:09:32: Ich will das auch nicht schönrehen und ich will die Ängste auch nicht wegfehlen.
00:09:35: Weil ich glaube wir beide haben das auf genug... Wir haben die auch!
00:09:38: Die sind auch da.
00:09:40: Aber ich glaube, es gibt einfach eine andere Perspektive.
00:09:46: fressen wir uns so rein in diese Ernsthaftigkeit und auch in diesem sich selbst so ernst zu nehmen.
00:09:52: Das würde
00:09:52: ich gerne mit dir ein bisschen entpacken, weil es ein Thema ist wo ich mit dir unglaublich gerne drüber sprechen
00:09:58: möchte.
00:09:59: Und zwar dieses Spannungsfeld von um mal ein paar Schlagworte zu nehmen, das Spannungfeld von Spiritualität und Selbsterfahrung, Selbstfindung und aber auch Handeln in der Welt oder Aktivismus oder Umstände, die schlecht sind, Anprangern und so weiter.
00:10:23: Ich glaube da steckt zur Zeit zauviel drin und ich glaube das steckt auch zau viel Missverständnis drin.
00:10:32: aber ohne dazu tief reinzugehen möchte ich das gerne zu dir rüber spielen vielleicht mit der Frage was bedeutet es?
00:10:39: Oder wie gelingt ist in einer Welt in der viele Dinge nicht perfekt sind, in der Viele Menschen leiden Und in der wir ja unsere Augen auch nicht verschließen wollen, vor dem was passiert.
00:10:55: Wie entsteht die Vereinbarkeit von Aufmerksamkeit für die Welt und offenen Augen?
00:11:02: Und gleichzeitig Lebensfreude, Verspieltheit, Joy and Playfulness, was du gesagt hast.
00:11:08: Schließt sich das gegenseitig nicht aus?
00:11:12: Für mich überhaupt nicht!
00:11:14: Also ich glaube es ist... extrem wichtig, ehrlich gesagt.
00:11:23: Gerade dass mehr Menschen in ihre Joyfulness wiederkommen – in diese Freude und in diese Leichtigkeit weil es ist ein universelles Gesetz das Gleiches immer Gleiches anzieht bedeutet umso mehr Menschen im Angst sind, in Sorge, in Zweifel um so stärker wird ja dieser Energie logischerweise und um so mehr Menschen es auch schaffen, in wieder eine Leichtigkeit zu kommen.
00:11:51: Und Achtung!
00:11:52: Das heißt nicht sich nicht um diese Themen zu kümmern sondern im Gegenteil Es bedeutet aber aus einer anderen Energie auf die Dinge zu gucken Aus einem anderen Bewusstsein auf die Dinge zu gucken Weil wir treffen an wenn wir aus Angst handeln oder aus Angst versuchen etwas zu verändern dann machen wir das nicht In unserer höchsten Inspiration dann sind wir immer in Angst, und wie er immer in unserer Kreativität auch gedeckelt.
00:12:18: Weil Angst bedeutet immer, dass wir eigentlich weglaufen
00:12:20: wollen.
00:12:20: Angst ist auch ein Five-Flight-Modus.
00:12:23: Total!
00:12:24: Und da sind wir nicht... Du kannst in Angst nicht wirklich kreativ sein, nicht wirklich lösungsorientiert sein.
00:12:30: Wenn du jetzt aber wieder in so eine Verspieltheit kommst, in so ne Freude kommst ... Dann wirst du andere Perspektiven sehen und du wirst anders helfen können.
00:12:39: Das ist ja auch niemandem geholfen wenn es dir hier jetzt also ich sag's mal so Wir sind in dieser unfassbar privilegierten Situation, hier in Deutschland zu sein.
00:12:52: In einem relativ sicheren System ist mal alle Kritik gerade und so an ne zwei hinten angestellt.
00:13:00: aber wenn man jetzt wirklich einfach die Fakten auf den Tisch legt... Die leben einfach in dem System wo es uns extrem gut geht.
00:13:06: Also mehr von den Grundbedürfnissen sind alle unsere Grundbedüffnisse hier erfüllt Und ich glaube, es ist so wichtig das Wert zu schätzen.
00:13:18: Ich glaube, sich über diese Privilegien, die wir haben bewusst zu sein und
00:13:28: sie auch zu leben.
00:13:30: Weil es ist ja niemandem geholfen wenn man jetzt all diese Privilägen hat... ...und sich dann schlecht fühlt quasi.
00:13:41: Das bringt nichts!
00:13:44: Sondern es geht ja darum, diese Privilegien wertzuschätzen und die Verantwortung in diesem Privilegg zu verstehen.
00:13:52: Die man hat!
00:13:53: Weil mit dieser... Mit diesem Priviläge das wir haben, haben wir eine Verantwortung nämlich für all die einzustehenden, die diese Priviledigen noch nicht haben Und dieses Privilegnutzen um sich zu stärken Um in der eigenen Das ist für mich sozusagen gelebte Spiritualität In die eigene Mitte zu kommen in das Mitgefühl zu kommen, aus der Angst in die Liebe zu kommen.
00:14:16: In das Verständnis zu kommen wir sind alle miteinander verbunden und dafür zu sorgen jetzt denen zu helfen und die zu unterstützen, die gerade Unterstützung brauchen aber eben nicht aus Angst sondern aus dieser aus diesem aus dieser spirituellen Perspektive von Liebe und von Verbundenheit.
00:14:35: Und deswegen ich glaube es ist so ein spannendes Thema grade Im Spiritualität nicht zu verstehen, im Sinne von ich sitze den ganzen Tag auf meinem Meditationskissen und rede mir die Welt schön.
00:14:46: Sondern im Gegenteil deine Spiritualität zu verstehen als erstens ist es alles miteinander verbunden zweitens Alles das Ursache und Wirkung.
00:14:54: alles was Ich tue hat einen Effekt genauso eben auch andersrum.
00:14:58: Und sich zu fragen welchen Effekt oder welche Ursache möchte ich sein da draußen in der welt?
00:15:03: für welchen effekt Will ich Angst verstärken?
00:15:06: Oder will ich Liebe verstärkt Hass verstärken oder möchte ich Mitgefühl verstärkten.
00:15:12: Und das geht aber ja alles nur, wenn du das auch in dir selber trägst und dass es dann wiederum die spirituelle Arbeit, die jeder in sich selber machen muss einen Ort in sich zu kreieren wo diese Gefühle rauskommen können in die Welt.
00:15:29: Das Äußere ist immer ein Spiegel vom Inneren.
00:15:32: Das bedeutet, dass es so wichtig ist und wir sehen gerade in der Welt Unser Bewusstsein ist einfach richtig, Entschuldigung aber am Arsch.
00:15:41: Und es braucht mehr Menschen die bereit sind und den Mut auch haben in sich selbst aufzuräumen um diese innere Stabilität zu haben überhaupt mal das große Ganze erkennen zu können und sich dann auch zu fragen okay wie kann ich unterstützen?
00:15:55: Die Wahrheit ist auch, umso besser als dir geht, um so mehr du in dir in Freude bist, in Liebe bist, instabilität bist Umso besser kannst du ja helfen Und so besser kannst du ja überhaupt hier andere da sein, weil wenn dein Glas immer ... Wenn mein Glas die ganze Zeit leer ist, wie soll ich dir was zu trinken gehen?
00:16:14: Ja.
00:16:15: Ich bin also... I'm with you a hundred percent!
00:16:18: Ich würde es aber gerne noch ein kleines bisschen weiter aus aufdröseln und bei dem Glas zu bleiben.
00:16:26: Manchmal hat man vielleicht das Gefühl, mein Glas darf nicht voll sein, solange die Gläser von anderen Menschen leer sind.
00:16:37: Also geht man und sagt, hier okay ich kippe überall was rein.
00:16:42: Hier ein bisschen da war es, da war uns so weiter und sofort weil... Ich habe ja so viel oder im Prinzip nicht?
00:16:50: Ich hab ja diese Privilegungen usw.
00:16:51: also gebe ich ganz viel von diesem Wasser ab Und ganz oft, ich habe mir für ein schönes Wort gehört zum Beispiel Activist Burnout das kannte ich gar nicht.
00:17:00: Aber dieses Okay ich gebe, gebe, gebe oder setze mich ein vielleicht auch mit dem Gefühl Ich darf nicht glücklich sein.
00:17:08: Ich darf mich zufrieden sein, ich darf nicht das was du eben genannt hast in diesen Privilegien leben oder die ausschöpfen und so weiter.
00:17:15: Das darf ich gar nicht weil... Ich muss erstmal erst müssen alle anderen, ich muss abgeben usw.
00:17:21: Was der Ultimativ dazu führt dass wahrscheinlich das Glas nach Herr Lea ist.
00:17:26: Und wie kreiert man diese Balance?
00:17:29: Also wie kriert man Weil für eine Person mit einem vollen Glas, die sieht dass andere Leser leer sind?
00:17:34: Die denkt sich vielleicht auch Naja, wenn ich jetzt in meinen Privilegien lebe und mein Wasser trinke.
00:17:39: Es ist die ultimative Form von Egoismus.
00:17:43: Und wie versöhnen wir das miteinander?
00:17:46: Also ich meine, wie schaffen wir es zu sagen ja okay aber wenn man... Ich gebe was!
00:17:50: Aber mein Glas muss auch meins wieder auffüllen usw.
00:17:54: Wie schaffen wir das?
00:17:55: Was für vielleicht?
00:17:58: was für eine Einstellung, was für ein Gedankengang, was fürs inneres Bild.
00:18:03: Wie können wir das bisschen greifen weißt du?
00:18:06: Das ist schön.
00:18:07: Also,
00:18:08: aus... Tschüss.
00:18:10: Genieß dein Wasser!
00:18:14: Ich versuch's mal aus einer spirituellen Perspektive zu verantworten.
00:18:20: das Bild was uns beigebracht wird schon als Kinder schon sehr klein oder das Bewusstsein auf dem wir sind global
00:18:29: ist.
00:18:29: menschliche Bewusstsein auf den wir gerade sind basiert auf Mangel und auf Angst.
00:18:36: Also auf dem Gedanken ist es nicht genug da.
00:18:40: Dieser Gedanke, das ist nicht genug oder am Ende ich bin nicht genug, siegbrauchig führt dazu dass die ganze Zeit natürlich Konflikte gibt weil wir das Gefühl haben mir wird was weggenommen Ich bin im Mangel ich muss mich beschützen ich bin in Angst.
00:18:56: bedeutet Das Bild was ihr braucht eigentlich ja dieses neue bild ist ein bild auf einer ganz anderen Ebene stattfindet und was das Bild von Fülle ist, im Sinne von eigentlich.
00:19:14: Ist ja für alle genug da!
00:19:19: Es sind eigentlich genug... Diese Erde, auf der wir leben die ist so fantastisch Die ist so intelligent Das ist so unfassbar Wenn man sich damit einmal auseinandersetzt.
00:19:32: Wir Menschen sind nur bis dato so dumm Dass wir es nicht schaffen so nachhaltig mit dieser Erde umzugehen, wenn wir allein über Lebensmittelverschwendung sprechen.
00:19:46: Es ist ja genug zu essen da!
00:19:49: Es ist nur vollkommen falsch verteilt.
00:19:53: Genauso wie mit Wasser.
00:19:54: Es isst eigentlich auch genug Wasser da aber es gibt eben bestimmte Firmen und so weiter die dafür sorgen dass nicht alle Wasser haben.
00:20:05: Bedeutet was das eigentlich braucht?
00:20:06: Ist ein vollkommen neues Bild von, wie wir als Menschen in unserem Bewusstsein wachsen können um eine Intelligenz zu entwickeln.
00:20:17: Wie wir es schaffen können dass es allen besser geht.
00:20:23: und das ist dann halt so spannend da anzufangen und zu gucken okay wie kann ich eigentlich dazu beitragen?
00:20:28: was kann ich tun um dieses neue Bewusstsein ins Laufen zu bringen?
00:20:32: Und dann kann ich bei mir anfangen nämlich mit Ich lebe in Fülle im Sinne Ich gehe raus aus diesem Mangel denken, weil es ist niemandem geholfen.
00:20:41: Wenn ich die ganze Zeit denke, oh mein Gott, mein Glas darf nicht voll sein, darf nicht toll sein!
00:20:45: Es gibt dieses wunderschöne Mantra.
00:20:47: Das ist mein absolutes Lieblingsmantra auf sanskritisch... Ich weiß nicht ob ihr gerade auch sanskritische Themen bekommen, aber ich glaube das ist ponamadponam... Ich krieg's grad leider auf sanscrit nicht hin, aber auf Deutsch ist es übersetzt so viel wie Ausfülle entsteht immer Fülle.
00:21:05: wenn du aus Füllen nimmst bleib fülle.
00:21:10: Und in dieses Verständnis zu kommen, dass wenn mein Glas wirklich voll ist mit... Ich sage jetzt mal einfach mit Liebe zum Beispiel.
00:21:22: Im übertragenen Sinne dann kann ich daraus immer Liebe geben und es bleibt immer.
00:21:28: Liebe besteht.
00:21:30: Wenn die Quelle endlos fließt,
00:21:33: ja?
00:21:34: Dann kann ich ja jederzeit also dann wird das immer wieder aufgefühlt
00:21:38: sein.
00:21:38: Das ist das was ich meine, dass es quasi darum geht als Bild einfach ein anderes Bild für uns, als Menschheit zu haben.
00:21:45: Ein anderes Bild, für diese Erde zu haben und ich glaube das brauchen wir dringend.
00:21:53: Und deswegen ist es niemandem geholfen wirklich Niemandem gehoffen wenn es dir auch schlecht geht Es bringt einfach niemandem etwas Sondern.
00:22:04: damit bist du ein Problem mehr.
00:22:07: Um sie jetzt mal ganz hart zu werden
00:22:09: Das finde ich super!
00:22:11: Das bedeutet natürlich nicht Dass es dir nicht schlecht gehen darf und so weiter.
00:22:14: Natürlich!
00:22:14: Aber trotzdem, ja das ist so ne?
00:22:16: Du möchtest wenn du was beitragen möchtes Wenn du etwas mitlösen möchtet... Ist es ja super, wenn du ein Teil der Lösung bist Und nicht das Problem verstärkst oder wenn du So sehr auf dich achtest dass deine Kapazität Über mehrere Wochen Jahre Monate über dein ganzes Leben zur verfügung steht Auf eine relativ gleichmäßige An- und Abschwellenart und Weise und dafür musst du immer wieder selber ein bisschen rechargen.
00:22:38: Du hast eben gesagt Ich beantworte das mal aus einer spirituellen Perspektive oder auf eine spirituelle Art.
00:22:44: Und... Das ist auch ein Punkt, über den ich gerne mit dir spreche möchte.
00:22:50: Was bedeutet eigentlich Spiritualität?
00:22:52: Da gehe
00:22:52: ich sofort darauf ein!
00:22:53: Ich würde ganz kurz gerne noch eine Sache sagen, die mir ganz wichtig ist.
00:22:56: um es nicht einfach ganz klar zu sein Es ist enorm wichtig Aufzustellen und es ist enorm Wichtig sich einzusetzen und es ist enorm wichtig, diese Welt verändern zu wollen.
00:23:14: Und dafür ist das auch enorm wichtig dass es einem selber gut geht weil das eine geht ohne das andere nicht.
00:23:22: du kannst nicht wollen dass es der weltgut geht aber dir schicken dir schlecht so.
00:23:25: das funktioniert nicht.
00:23:26: das ist beides miteinander.
00:23:28: das ist eins du und die welt.
00:23:30: du bist ein sie sind miteinander verbunden und umso besserstil geht umso mehr dienste der welt.
00:23:36: Ja, ich glaube das ist einmal ganz wichtig.
00:23:38: Und das andere was mir auch ganz wichtig ist... Ich beobachte manchmal dass so ein bisschen die Tendenz da ist in so einen Selbstmitleid zu verfallen.
00:23:51: Die Welt ist so schlecht und jetzt geht es mir auch so schlecht.
00:23:54: Es geht zu vielen Menschen gerade so schlecht.
00:23:56: Stop it!
00:23:58: Wirklich stopp it!
00:24:00: Und fang an zu helfen!
00:24:01: So get in action ja?
00:24:03: Das ist sowas wo ich dann aufdenke dass ich da manchmal beobachte so ein bisschen dieser Weltschmerz, der macht mich fertig.
00:24:11: Ja, mich auch!
00:24:11: Es ist zum Kotzen wie es da draußen ist.
00:24:15: Change it!
00:24:16: Steh auf.
00:24:17: und das war so ein tolles Interview was ich einmal hatte mit Christina Mittermeyer, die ist Fotografin National Geographic und fotografiertiere Und sie sieht so viel Schlimmes.
00:24:27: Sie hat gesagt The best way to not lose hope is take action.
00:24:31: Das ist für mich mein Mantra geworden.
00:24:35: Gerade haben wir die Tendenz manchmal zu denken, wir verlieren die Hoffnung wenn wir sehen wie es da draußen ist in der Welt.
00:24:42: Aber die beste Art von Weise nicht die Hoffnung zu verlieren ist zu handeln und anzufangen die Welt zu bauen, die du gerne sehen möchtest angefangen in deiner inneren Welt.
00:24:52: Das war mir nur noch mal ganz wichtig
00:24:53: das zu sagen.
00:24:54: Sehr gut yes I love it!
00:24:56: Und an dieser Stelle wie versprochen... Die Anekdote was
00:25:00: zum ersten Mal gesprochen hat
00:25:02: und zwar also für die Leute zuhören.
00:25:05: Wir kommen beide aus der gleichen Stadt, wir kommen aus Minden.
00:25:09: Yes!
00:25:10: Minden ist nicht so riesig und immer wenn ich versuche jemandem zu erklären, ist es sehr kompliz- also wenn ich sage ja einer meiner besten Freunde seine Freundin liegt gleich in Schwestern, das ist immer relativ kompliziert aber man kann einfach sagen dass wir einfach Überschneidungen im Freundesbekanntenkreis nicht heute hatten ne?
00:25:28: Und das erste Mal da sich mich erinnern kann, dass wir uns unterhalten haben war, als du ich glaube nach der zehnten Klasse ins Ausland gegangen.
00:25:42: Nach Venezuela?
00:25:43: Nach Venezuela.
00:25:44: und du hast so eine Art Abschiedsparty gemacht und vielleicht war das sogar bei dir im Garten und da gab es einen Lagerfeuer und ich weiß nicht ob.
00:25:53: also ist krass crazy dass du nicht sagen kannst aber es gab irgendwie.
00:25:57: nämlich Michael Burino hat gesagt ja wir gehen heute Abend noch auf ne Party Weil eine Freundin von der kleinen Schwede bla bla bla, die geht jetzt ins Ausland und macht so ne Gartenparty.
00:26:07: Und dann war ich da... In meiner Erinnerung haben wir uns dazu zum ersten Mal unterhalten.
00:26:15: Und meine Erinnerungen daran ist ... Ich weiß nicht mehr, worüber wir geredet haben.
00:26:20: Aber ich habe eine ganz klare Erinner-
00:26:22: rung.
00:26:22: Richtig, richtig gänsehaut!
00:26:24: Ich hab' eine ganz klarer Erinnerrung daran, dass sich danach mit dem Gefühl aus dieser Unterhaltung herausgegangen bin zu sagen Ey, das ist eine sausmate interessante Person.
00:26:33: Und ich habe wirklich also da in der ersten Rundhaltung gedacht ey!
00:26:37: Das ist ne coole Person die irgendwie so krassen Kopf hat auf den Schultern und irgendwie... Und es hat man ja manchmal dass man sich unterhält und da war's wirklich beim Lagerfeuer nachts.
00:26:50: Ich hätte mich wahrscheinlich auch gar nicht so richtig erinnern können wie du aussaßt Aber ich erinnere mich an das Gespräch und ich erinne mich vor allem An das Gefühl dass das Gespräch bei mir hinterlassen hat.
00:27:01: Und ... Das ist vielleicht auch mein letzter Punkt!
00:27:09: Ich glaube, es ist total schön sich zu überlegen.
00:27:14: Welches Gefühl hinterlässt meinen Wirken für andere
00:27:17: Menschen?
00:27:25: Was mit schönen Abspielen.
00:27:35: Wunderschön.
00:27:35: Ihr erreicht uns unter coachingatcurris.de und alle Infos zu dieser Episode und allem Weiterem findet ihr in den Schauen uns!